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Trump und Clinton: Die US-Präsidenten und das WEF

Gestern fiel der Startschuss zum 50. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Anlässlich des Jubiläums blickt Cuminaivel in einer täglichen Serie zurück und beleuchtet historische, überraschende und manchmal auch lustige Ereignisse des legendären Jahrestreffens.

22.01.2020 | CUMINAIVEL | ni

WEF 50 Rubrik 8

 

Ob Bill Clinton im Jahr 2000 oder Donald Trump 2018: Wenn ein US-Präsident ans WEF kommt, dann schaut die ganze Welt nach Davos. Wie Trump vor zwei Jahren reiste auch Bill Clinton mit dem Helikopter von Zürich in den Kanton Graubünden – wie es sich für den wichtigsten Menschen der westlichen Welt nunmal gehört. Clinton sprach damals mit den Schweizer Bundesräten Adolf Ogi, Kaspar Villiger, Joseph Deiss und Pascal Couchepin. Als Donald Trump vor zwei Jahren Davos besuchte, hielt er eine gut halbstündige Rede – und erntete einzelne Buhrufe. Später traf sich der aktuelle US-Präsident noch mit dem damaligen Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset, ehe er sich mit dem Helikopter zurück nach Zürich aufmachte. Schnell – und auch kurios – endete der WEF-Besuch von Bill Clinton: Nach nur einer Stunde in Davos wollte der Mann von Hillary Clinton bereits wieder verduften. Doch aufgrund eines Schneesturms konnten die Helikopter nicht starten. Bill Clinton blieb nur die Fahrt mit dem Auto nach Zürich. Spontan entschied er sich für einen Stopp an der Raststätte Glarnerland. Über hundert Sicherheitsleute versuchten, das Terrain zu sichern. Derweil genoss der 42. Präsident der Vereinigte Staaten an der Kaffeebar ein Stück Pizza mit Schinken, Salami und Sardellen und trank einen Kaffee dazu. Doch damit nicht genug: Zu guter letzt kaufte Clinton auch noch drei Swatch-Uhren ein, ehe er sich auf die Weiterfahrt nach Zürich begab.