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Tag der Aspiranten

Mit der Weiterentwicklung der Armee wurde der Zentrale Offizierslehrgang abgeschafft. Dafür fand am Freitag, 13. April zum ersten Mal der Tag der Aspiranten statt. Dieser Anlass schafft für die Offiziersanwärter aus sämtlichen Truppengattungen eine Plattform zwischen der politischen Führung, der Armeeführung und der Schweizerischen Offiziersgesellschaft.

18.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

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Im Auftrag des Chefs Kommando Ausbildung, Korpskommandant Daniel Baumgartner, wird ab dem Jahr 2018 pro Offiziersschulstart neu ein solcher Anlass abwechselnd durch einen Lehrverband organisiert. Kaffeeduft und Popmusikklänge als Starthilfe, dieser Zeitgeist schlug den Aspiranten beim Betreten der  Mehrzweckhalle auf dem Kasernenareal Bern entgegen. Der junge Militärkadernachwuchs wurde am Morgen vom Chef VBS, Bundesrat Guy Parmelin, begrüsst. Er gab ihnen weise Worte zu Verantwortung und Leistung  mit auf den Weg und  dankte ihnen für  den Einsatz zu Gunsten der Sicherheit des Landes. Vor allem aber nahm er sich spontan noch eine Dreiviertelstunde Zeit, um den Teilnehmern für Selfies und Diskussionen zur Verfügung zu stehen.

Kompetenz und Kameradschaft

Beim anschliessenden Brunch galt es, sich für den 8-teiligen Postenlauf zu stärken. Die rund 300 Aspiranten absolvierten in Gruppen rund um die Kaserne Bern vier praktische militärische Posten. Ziel dieses Teils war die Erweiterung des militärischen Horizontes über den eigenen Lehrverband hinaus. Bei den vier kulturellen Posten durch die Stadt Bern wurde das Allgemeinwissen erweitert und das Auftreten im öffentlichen Raum und bei der Zivilbevölkerung geübt.

Der Tagesbefehl trug den Titel «OFFICIUM NOBILE» was so viel wie Ehrenpflicht bedeutet. Genau dieser Wille und Stolz war an diesem Freitag eindeutig spürbar. Diszipliniert und engagiert wurde der Postenlauf begangen. Auf die Frage, was die Aspiranten von dem Tag erwarteten, bekam man viele ähnliche Antworten zu hören: Sich mit Offiziersaspiranten aus der ganzen Schweiz an einem Ort treffen zu können,  sich auszutauschen und die Kameradschaft zu pflegen wurde sehr geschätzt. Am späten Nachmittag gab es noch eine Podiumsdiskussion mit KKdt Baumgartner, Br Seewer, Oberst i Gst Holenstein, Präsident der der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Vincent Joris, Chef Fachstelle Extremismus, Robert Stähli, Chef Sozialdienst der Armee, Stefan Junger, Chef der Armeeseelsorger, Roman Spinnler, Chef des Pädagogisch Psychologischen Dienstes und Doktor Bashkim Iseni von albaninfo.ch.

Zum Abschluss und als Start ins Wochenende wurde bei Wurst und Bier die Kameradschaft gepflegt.

Ihre Ausbildung zum Offizier werden die jungen Aspiranten nun bei ihren jeweiligen Lehrverbänden weiterführen und hoffentlich erfolgreich abschliessen.