Unglück in Aarwangen
28.05.2009 - Die Armee setzt die Suche nach dem seit dem 26. Mai 2009 vermissten Angehörigen des Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverbandes (Kata Hi Ber Vb) ab heute Donnerstag angepasst fort.
Im Fall des vermissten Angehörigen der Armee wird die Suchtaktik angepasst. Gestern Mittwochabend um 17 Uhr haben die zivilen Suchmannschaften ihren Einsatz beendet. Angehörige des Lehrverbandes Genie/Rettung sowie der Militärischen Sicherheit suchen jedoch auch heute Donnerstag und morgen Freitag weiter. Dabei wird auch der Rechen des Kraftwerkes Wynau weiterhin viermal täglich kontrolliert.
Für das dreitägige Pfingstwochenende ist geplant, die Suche zu unterbrechen. Der Entscheid über die Wiederaufnahme und die Art der Suche ab kommenden Dienstag wird gemeinsam mit der zuständigen zivilen Polizei getroffen.
Der Angehörige des Kata Hi Ber Vb wird seit Dienstagmittag vermisst. Die unmittelbar danach aufgenommenen Sucharbeiten blieben bis jetzt erfolglos.
27.05.2009 - Die Suche nach dem seit dem 26. Mai 2009 vermissten Angehörigen des Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverbandes (Kata Hi Ber Vb) wird auch heute Mittwoch weitergeführt. Die Untersuchungen der Militärjustiz zum Unfallhergang dauern an.
Seit heute Mittwochmorgen um 9 Uhr haben zivile und militärische Rettungskräfte die Suche nach dem vermissten Angehörigen der Armee in der Aare bei Aarwangen wieder aufgenommen. Im Einsatz sind vier Taucher der Armee, vier Taucher der Seepolizei des Kantons Bern, mehrere militärische Hundeführer mit ihren Diensthunden sowie weitere Angehörige der Militärischen Sicherheit. Unterstützt werden sie von 14 Angehörigen des Lehrverbandes Genie und Rettung.
Der Angehörige des Kata Hi Ber Vb wird seit Dienstagmittag vermisst. Die unmittelbar danach aufgenommenen Sucharbeiten blieben bis jetzt erfolglos.
26.05.2009 - Seit Dienstagmittag, 26. Mai 2009, wird ein Angehöriger des Katastrophenhilfe Bereitschaftsverbandes (Kata Hi Ber Vb) in der Aare bei Aarwangen (BE) vermisst. Der Verband war mit der Erstellung von Bauten zu Gunsten des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens von Ende Juni in Aarwangen neben und im Wasser beschäftigt. Die näheren Umstände des Unglücks werden durch die Militärjustiz abgeklärt.
Die Suche nach dem Vermissten wurde umgehend mit mehreren Booten aufgenommen und verlief bis jetzt erfolglos. Sie wird heute Nacht fortgesetzt, so lange es die Umstände und die Sicherheit der Suchenden erlauben. An der Suche nach dem Vermissten nahmen bzw. nehmen Angehörige der Armee, der Rega, der Sanitätspolizei sowie der zivilen und der Militärpolizei und zivile Katastrophenhundeführer teil. Der militärische Untersuchungsrichter hat seine Arbeit vor Ort aufgenommen. Ein FLIR-Helikopter der Luftwaffe konnte wegen des starken Regens nicht eingesetzt werden. Die Angehörigen des Vermissten sind informiert worden und werden durch ein Careteam der Armee betreut. Die Truppe wird ebenfalls von Fachleuten der Armee betreut.
Die Suche nach dem vermissten Armeeangehörigen wird morgen Mittwoch früh wieder aufgenommen. Zum direkten Einsatz kommen insgesamt rund 50 Leute, darunter rund 20 Spezialisten: Armee- und Polizeitaucher, Armeehundeführer und zivile Katastrophenhundeführer. Gesucht wird sowohl land- wie wasserseitig.
Der Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverband ist zur Zeit im Einsatz zu Gunsten des 37. Eidgenössischen Pontonierwettfahrens von Ende Juni in Aarwangen. Dies geschieht im Rahmen der Verordnung über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten (VEMZ).
Für Rückfragen:
Medien Hotline der Armee - Telefon-Nr. 031 324 73 00
