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Schweizer Armee

Leistungen der Luftwaffe

Die Politik hat der Luftwaffe die drei Aufträge Wahrung der Lufthoheit, Lufttransport und Nachrichtenbeschaffung erteilt. Während des Jahrestreffens 2009 des WEF wird die Luftwaffe erneut Einsätze aus allen drei Aufgabengebieten wahrnehmen.

 

Flugzeuge des Typs F/A-18 am Himmel (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Zum Schutz des Luftraums kommen auch F/A-18 Hornet zum Einsatz.
Der Bundesrat schränkt während des Weltwirtschaftsforums den Flugverkehr in einem Radius von 25 nautischen Meilen (rund 46 Kilometer) um Davos ein. Um die Einhaltung dieser Regelung zu überwachen und notfalls durchzusetzen ist die Luftwaffe mit ihren Kampfjets der Typen F/A-18 Hornet und F-5 Tiger sowie im unteren Luftraum mit Propellerflugzeugen vom Typ Pilatus PC-7 präsent. Dabei wird aufgrund der geografischen Nähe eine enge Zusammenarbeit mit der Österreichischen Luftwaffe gepflegt, da die Einschränkungen auch das Hoheitsgebiet des östlichen Nachbarlandes tangieren. Der Luftraum wird zudem vom Boden aus mit einem engmaschigen Netz von Sensoren überwacht. Die Lehrverbände Führungsunterstützung und Flab stellen dies mit Beobachtungsposten und Radar-Sensoren sicher. Die Luftwaffe erbringt mit dem Schutz des Luftraums eine Leistung, die niemand anderes sicherstellen kann.

Die Sparte Lufttransport fliegt mit Helikoptern der Typen Super Puma, Cougar und Alouette III. Mit diesen werden in erster Linie Organe der zivilen Behörden unterstützt und Personentransporte durchgeführt. Der Super Puma gelangt auch als Träger einer Wärmebildkamera zum Einsatz. Während des WEF wird auch ausserhalb der üblichen Trainingszeiten geflogen. Es kann dabei zu Lärmbelastungen kommen. Die Flüge erfolgen ab verschiedenen Flugplätzen, die Jets werden ab dem Flugplatz Sion eingesetzt.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Führungsstab der Armee (FST A)
Zuletzt aktualisiert am: 09.03.2009
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