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Schweizer Armee

Engpässe bei Übungsmunition werden intern ausgeglichen

Bei wenigen Typen von Übungsmunition der Schweizer Armee ist es zu zeitlich begrenzten Engpässen bei der Auslieferung an die Truppe gekommen. Davon nicht betroffen ist die Kriegsmunition. Die Ausbildung der Truppe bleibt aber gewährleistet, indem die Engpässe mit truppeninternen Umlagerungen ausgeglichen und Ausbildungsmodule vermehrt auf Simulatoren durchgeführt werden.

Engpässe gab es bei spezieller Übungsmunition (Panzerfaust, 40 mm Granatwerferaufsatz). Die Grundausbildung an allen Munitionstypen war in den Rekrutenschulen gewährleistet. In den Wiederholungskursen gab es minimale Einschränkungen in der Ausbildung. Von den Engpässen ausdrücklich nicht betroffen ist die Munition für den Ernstfall. Zahlen zu den Munitionsbeständen der Schweizer Armee sind aus Gründen des militärischen Informationsschutzes klassifiziert und können daher nicht bekanntgegeben werden.

Aufgrund der von der Geschäftsleitung Verteidigung im August 2007 beschlossenen Optimierungsmassnahmen und den darauf gestützt beauftragten Sparmassnahmen im Munitionsbereich sowie wegen zeitlich begrenzter Unterbestände bei oben genannten Munitionssorten haben die Teilstreitkräfte Heer und Luftwaffe entschieden, die Zuteilungen bei einzelnen Munitionstypen zu kürzen.

Um die Kontinuität der Ausbildung in den Wiederholungskursen zu ermöglichen, wird intern ausgeglichen. Wenn ein Bataillon einen WK zu leisten hat, während dem es kaum Übungsmunition verbraucht, erhält ein anderes Bataillon in der gleichen Brigade eine höhere Zuteilung für einen Schiess-WK. Die Menge verfügbarer Munition wird wenn immer möglich truppenintern umgelagert. Ausserdem werden Ausbildungsmodule vermehrt auf Simulatoren durchgeführt.

Kommunikation Verteidigung

 

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Zuletzt aktualisiert am: 11.11.2008
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