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Schweizer Armee

Wanderaustellungen

Infomobil der der Militärischen Unfall- und
Schadenprävention (MUSP)

 

Infomobil MUSP (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Infomobil: Weisses Zugfahrzeug und farbiger Anhänger (Sattelmotorfahrzeug)

Die Militärische Unfall- und Schadenprävention (MUSP) verfügt über eine mobile Informationsausstellung. Diese wird zum Präsentieren der Unfallverhütungsaktionen an der Front eingesetzt. Die Zielgruppen sind sowohl die Zivilbevölkerung anlässlich von Besuchstagen in Schulen und Kursen wie auch die Angehörigen der Armee im Militärdienst.

Die Informationsausstellung behandelt folgende Themen:

  • Strassenverkehr und Panzerverschiebung
  • Gehörschutz
  • Sport
  • Blindgänger
  • Leitungsbau
  • Aktuelle Aktion
  • Gefecht
  • Sicherheit durch Sichtbarkeit

 

Erweitert wird das Angebot mit einem Seh- und Hörtest. Das Infomobil wird auf Anfrage an Besuchstagen in Schulen, Kursen und Einheiten, an Waffenschauen, Ausstellungen oder Tagen der offenen Türe eingesetzt.

 

Containersystem - „Die WAHRHEIT über Kiffen und Fahren“

 

Geschlossener Container mit Aufschrift
Geschlossener Container: Schwarz mit weisser Aufschrift: "Die WAHRHEIT über Kiffen und Fahren"

Container mit Aufschrift
Aufgestellter Container: Schwarz mit weisser Aufschrift: "Die WAHRHEIT über Kiffen und Fahren"

Ziel und Hintergründe

Es geht darum, Halbwahrheiten und Falschinformationen aus der Welt zu schaffen und in geeigneter, unmissverständlicher Form zu widerlegen. Die Kampagne läuft deshalb unter dem Motto "Die Wahrheit" mit dem Untertitel "über Kiffen und Fahren".

Die Wanderausstellung greift kursierende Gerüchte auf und liefert Sachinformationen. Die Statistik der Rechtsmedizin lässt aufhorchen: In den letzten Jahren ist die Zahl der THC-positiv getesteten Fahrer/innen nach oben geschnellt. Man darf nicht vergessen, dass der THC-Gehalt in den Cannabis Produkten laufend zugenommen hat. Marihuana aus Schweizer Produktion ist, das beweisen chemische Analysen, heute oft zehnmal stärker als Anfang der 90-er Jahre.

Das revidierte Strassenverkehrsgesetz besagt: Wer Tetrahydrocannabinol – kurz THC –, den wichtigsten psychoaktiven Wirkstoff von Cannabis im Blut hat, ist fahrunfähig. Für Cannabis gilt – anders als beim Alkohol – per 01.01.2005 der Grenzwert 0. In der Armee gilt für Cannabis und Alkohol die NULLTOLERANZ.

In erster Linie sollen nicht die Konsumenten/innen angesprochen werden, sondern ihr Umfeld. Zielsetzung ist es, das soziale Umfeld der Konsumenten mit Argumenten gegen die pseudowissenschaftlichen Begründungen der Konsumenten zu immunisieren, dabei geht es weder um die Legalisierung, noch um die gesundheitlichen Aspekte. Die nicht kiffende Gesellschaft soll erkennen, dass kiffende Fahrzeuglenker keine Sonderfälle sind, sondern Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen, die ein nicht zu unterschätzendes Unfallpotential aufweisen.

In der Ausstellung sollen bleibende Eindrücke – Erleben, Erfahren, Fühlen und Spüren – vermittelt werden auf denen später die Informationsvermittlung aufgebaut werden kann.

Drei Module

Die Wanderausstellung "Die WAHRHEIT über Kiffen und Fahren" besteht aus drei Modulen, wovon die Eigenheiten jedes Moduls nachfolgend aufgezeigt werden:

Modul 1 - Monoblock
Der Monoblock steht im Zentrum des Containers. Zwei überdimensionale Gesichter diskutieren miteinander. Ein Gesicht ist der vermeintliche Konsument, sein Gegenüber vertritt die Gegenargumente. Über Steuereinrichtungen können die Argumente beider Seiten durch die Zuschauer gewählt werden. Entsprechend der Argumentationskette stehen jeweils zwei oder mehrere Argumente zur Verfügung. Die Diskussion entwickelt sich dementsprechend immer wieder in neue Richtungen.

Durch diese Form der Kommunikation können Argumente ausprobiert und Stellungen bezogen werden, die im sozialen Kontext nicht für alle leicht zu vertreten sind. Das Thema wird praktisch in einem Videogame behandelt. Entsprechend leicht wird uns der Zugang in einer idealen Form aufgezeigt, um später selber zu argumentieren.

Modul 2 - Virtuelle Polizeikontrolle
Das Modul ist voll von Fragen zum Vorgehen der Polizei, der Justiz und der Administrativbehörden. Hier werden möglichst alle Antworten gegeben. Von der Polizeikontrolle bis zur Blutprobe werden sämtliche Stadien in einem interaktiven Video (vier Computerarme mit je zwei Monitoren) durchgespielt. Bei jedem Ereignis stehen mehrere Möglichkeiten offen, wie der Fall weitergehen soll. Je nach Wahl, nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf. Das spezielle daran ist, dass ein virtueller Anwalt zur Verfügung steht, der um Rat gefragt werden kann.

So werden nicht nur die Möglichkeiten der Justiz aufgezeigt, sondern auch die Bedürfnisse der Zielgruppe beantwortet.

In der Form des interaktiven Videos erhalten die Besucher die Möglichkeit, "ungefährdet" sämtliche Situationen durchzuspielen und die Funktionalität des Apparates zu erfahren, ohne wirklich die Folgen zu spüren.

Modul 3 - Ein Leben lang Regress
In Form einer Lebensgeschichte werden die verschiedenen Situationen eines Regressfalls im zeitlichen Ablauf dargestellt. Dieser Ablauf wurde in Form eines Leuchtbandes im linken (Deutsch) und rechten (Französisch) Flügel des Containers montiert. Das eigentliche Schadenereignis und die folgende Verhandlung und Verurteilung nehmen allerdings nur einen sehr kleinen Raum ein, derweil werden die Folgen detailliert aufgezeigt.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Militärische Unfall- und Schadenprävention (MUSP)
Zuletzt aktualisiert am: 01.02.2012
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