Im Bereich der konventionellen Waffen liegt das Schwergewicht der schweizerischen Aktivitäten zu Rüstungskontrolle und Abrüstung vor allem auf den im Rahmen der OSZE vereinbarten Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Massnahmen (VSBM).
Diese umfassen Verifikationsmechanismen wie Austausch militärischer Information, gegenseitige Überprüfungen, Inspektionen sowie Kontaktanlässe, die Ankündigung und Beobachtung militärischer Aktivitäten, sowie allgemeine Regeln für die Zusammenarbeit bei der Bewältigung von sicherheitspolitischen Krisen.
Die Schweiz beteiligt sich u.a. an folgenden Regimes und Dokumenten der OSZE:
- Wiener Dokument 1999;
- Weltweiter Austausch militärischer Information;
- OSZE Verhaltenskodex zu Politisch-Militärischen Aspekten der Sicherheit;
- OSZE Prinzipien zur Regelung des Transfers konventioneller Waffen;
- Praxishandbuch für Kleinwaffen und Leichte Waffen (2003);
- OSZE Dokument zu Überschüssen konventioneller Munition (2004);
- OSZE Praxishandbuch für konventionelle Munition (2008).
Die Schweiz ist nicht Mitglied des „Vertrags über den offenen Himmel" (Open Skies) und des „Vertrags über Konventionelle Streitkräfte in Europa" (KSE).


