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Schweizer Armee

Streitkräftebeziehungen (BSB)

Herausforderungen der Ausbildungszusammenarbeit

Die internationale Ausbildungszusammenarbeit steigert die Fähigkeiten und Glaubwürdigkeit unserer militärischen Ausbildung und erlaubt Ausbildungstätigkeiten, die aus Gründen der Umwelt und des Platzbedarfs in der stark überbauten Schweiz nicht mehr möglich sind.

Durch den Vergleich mit anderen Staaten können die Qualität der eigenen Ausbildung eingeschätzt, Lücken entdeckt und geschlossen werden. Die Armee braucht die bilaterale Ausbildungszusammenarbeit, um den notwendigen Wissenstransfer sicherzustellen, taktische Einsatzverfahren zu überprüfen und die Leistungsfähigkeit von Systemen zu messen.

Aufgaben

Der Bereich Streitkräftebeziehungen innerhalb der Internationalen Beziehungen Verteidigung (IB V) unterstützt und berät den Chef der Armee (CdA) und die Armeeführung in der Wahrnehmung bilateraler Beziehungen unserer Armee mit ausländischen Armeen. Die Streitkräftebeziehungen erarbeiten entsprechende Entscheidungsgrundlagen, führen regelmässige Gespräche mit Vertretern ausländischer Armeen auf bilateraler Ebene (sog. "Stabsgespräche") durch, werten Erfahrungen aus bestehenden Kooperationen aus und leiten Folgemassnahmen ab.

Kooperationspartner

Die primären Kooperationspartner in der Ausbildungszusammenarbeit sind unsere Nachbarländer. Hinzu kommen Staaten mit vergleichbaren sicherheitspolitischen Interessen, mit denselben militärischen Systemen oder solche, die uns die Schulung besonderer Fähigkeiten ermöglichen, wie z. B. Tiefflug bei Nacht.

Stabsgespräche

Tischfahnen
Um Kooperationsbereiche mit den Partnern zu definieren, führt die Armee mit ausgewählten Kooperationspartnern Stabsgespräche durch.

Regelmässig finden derartige Gespräche mit Deutschland (DEU), Frankreich (FRA), Österreich (AUT), Italien (ITA), Finnland (FIN), Schweden (SWE), Belgien (BEL) und den Vereinigten Staaten (USA) statt.

Rahmenbedingungen zur militärischen Ausbildungszusammenarbeit

Bei der militärischen Ausbildungszusammenarbeit mit dem Ausland müssen die Prinzipien der Ausgewogenheit und der finanziellen Reziprozität beachtet werden. Konkret geht es darum, dass die beteiligten Kooperationspartner angemessen profitieren. In diesem Zusammenhang bestehen Weisungen des VBS, die den Rahmen für die Zusammenarbeit definieren.

Militärische Kooperationen müssen mit Verträgen abgestützt sein. Mit sogenannten Memorandums of Understanding (MoU) wird das Verhältnis zu den wichtigsten Kooperationspartnern geregelt.

Die finanziell und personell angespannte Lage der Schweizer Armee erfordert eine Konzentration in der Zusammenarbeit mit dem Ausland. Die internationalen bilateralen Aktivitäten der Armee werden durch IB V nach politischen Vorgaben und Ausbildungsprioritäten geplant und koordiniert. Die Aktivitäten werden hierzu in drei Kategorien eingeteilt: intensive Zusammenarbeit, enge Zusammenarbeit in wenigen Gebieten und sporadische Zusammenarbeit in wenigen Bereichen.
Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Verteidigung
Zuletzt aktualisiert am: 04.11.2011
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Kontakt

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Internationale Beziehungen
Streitkräftebeziehungen
Papiermühlestrasse 20
3003 Bern

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+41 31 323 73 99 (Fax)

E-mail: BSB.ASTAB@vtg.admin.ch


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