Seit vor über zwanzig Jahren die Humanitäre Minenräumung international ein Thema wurde, konnten wichtige Fortschritte auf dem Weg zu einer minenfreien Welt erzielt werden. Seit 1991 wurden grosse Flächen geräumt, einheitliche Standards und internationale Normen eingeführt sowie neue völkerrechtliche Instrumente geschaffen und umgesetzt. Die Schweiz war und ist ein engagierter Akteur, der wichtige Beiträge zu den relevanten Prozessen leistet.
Trotzdem verbleiben beträchtliche Herausforderungen, denn noch immer fordern Personenminen, Streumunition und andere explosive Kriegsmunitionsrückstände jährlich neue Opfer. Grosse Teile der Zivilbevölkerung in den betroffenen Staaten sind weiterhin mit den Hinterlassenschaften dieser Waffen konfrontiert. Da diese Waffen jahrelang aktiv bleiben, schränken sie das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der betroffenen Bevölkerung stark ein. Ebenso werden zivile und militärische Friedensförderung durch Minen und Blindgänger behindert.
Die Schweiz strebt langfristig eine Welt an, in der keine Menschen mehr Opfer von Personenminen, Streumunition oder anderen explosiven Kriegsmunitionsrückständen werden und in der eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung möglich ist, welche die Bedürfnisse der Betroffenen deckt. Auch in den Jahren 2012 bis 2015 will die Schweiz einen substantiellen Beitrag zur Verwirklichung dieser Vision leisten.
Konkret umfasst das internationale Engagement sowohl politische und diplomatische Aktivitäten als auch weltweit finanzielle, personelle und materielle Beiträge an Räumungsprogrammen. Die Schweizer Armee leistet hier wertvolle Beiträge.
Humanitäre Minenräumung
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Externe Links
Publikationen
- Humanitäre Minenräumung: Strategie des Bundes 2012-2015
Publiziert am: 04.04.2012 | Grösse: 941 Kb | Typ: PDF




