Noch immer ist die Bevölkerung in über einem Viertel aller Staaten der Welt der Gefahr durch Personenminen und explosive Kriegsmunitionsrückstände ausgesetzt. Da diese Waffen auch nach Kriegsende noch jahrelang aktiv bleiben, schränken sie das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der betroffenen Bevölkerung stark ein und verursachen dadurch auch heute noch Tausende von Opfern. Zivile wie militärische Friedensförderung werden durch Minen und Blindgänger ebenso behindert.
Die Schweiz strebt langfristig eine Welt an, in der keine Menschen mehr Opfer von Personenminen oder explosiven Kriegsmunitionsrückständen werden und in der eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung möglich ist, welche die Bedürfnisse der Betroffenen decken kann. In den Jahren 2008 bis 2011 will die Schweiz einen substantiellen Beitrag zur Verwirklichung dieser Vision leisten.
Konkret umfasst das internationale Engagement sowohl politische und diplomatische Aktivitäten als auch finanzielle, personelle und materielle Beiträge an Räumungsprogramme weltweit. Die Schweizer Armee leistet hier einen wertvollen Beitrag.




