Seit Oktober bereitet die FUB respektive die Joint Einsatzstelle Führungsunterstützung den subsidiären Sicherungseinsatz am World Economic Forum 2012 vor. Sämtliche Kommunikationsbedürfnisse der verschiedenen Partner werden abgeklärt, konkretisiert und in Form eines Netzplans umgesetzt.
Die Aufbauarbeiten der Netze in Davos starten im Dezember und werden bis zum 20. Januar 2012 abgeschlossen sein. Damit bleibt für die Einsatzkräfte genügend Zeit, vor Beginn des Forums umfangreiche Tests durchzuführen. Die Übertragung von Sprache und Daten wird entweder mittels Richtstrahl oder vermehrt auch mit Lichtwellenleitern sichergestellt. Darauf setzten die Systeme der Luftwaffe, des Heeres und des Führungsstabs der Armee auf. Hinzu kommen die Funksysteme wie beispielsweise POLYCOM, welches den Polizisten – nach vorgängiger Schulung an den Geräten – abgegeben wird.
Während der heissen Phase, also kurz vor und während des WEF, werden die Netze im 24-Stunden-Betrieb überwacht. Die Überwachung findet im Mission Control Center (MCC) statt, welches in Zusammenarbeit mit allen Partnern (Luftwaffe, Heer, Bereiche der FUB sowie externe Firmen) betrieben wird. Es kann als Nervenzentrum der Operation bezeichnet werden. Damit der Zustand der Netze stabil ist und es zu keinen Unterbrüchen kommt, muss auf allen Stufen präzise und zuverlässig gearbeitet werden. Das Zusammenspiel aller ist der entscheidende Punkt.
Leistungen der Führungsunterstützung
Ein Kommunikationsnetzwerk zugunsten des WEF 2012
Ohne die Fähigkeit, relevante Daten und Informationen in Echtzeit zu erhalten und zu analysieren, können Schutz und Sicherheit nicht gewährleistet werden. Zur Übermittlung von Daten und Sprache braucht es Netze und Telekommunikationssysteme, welche die Führungsunterstützungsbasis (FUB) am WEF 2012 bereitstellt und betreibt.

