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Schweizer Armee

Militärakademie an der ETH Zürich MILAK

Foto vom Haupteingang der MILAK

Die Militärakademie an der ETH Zürich MILAK ist die Ausbildungsstätte für die Berufsoffiziere der Schweizer Armee. Die Berufsoffiziere werden praxisnah aus- und weitergebildet und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die Militärakademie ist ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften.

Die MILAK erteilt Unterricht und prüft in folgenden Bereichen: angewandte Militärwissenschaften (z.B. Taktik, Militärdidaktik), Militärgeschichte, Strategische Studien, Militärökonomie, Führung und Kommunikation, Militärsoziologie, Militärpsychologie und -pädagogik, Sprachen, Sport.

Die ETH Zürich lehrt und prüft in folgenden Bereichen: Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Grundlagen der Militärwissenschaften sowie der Sicherheits- und Friedenspolitik.

Die Ausbildungsziele der Berufsoffiziersausbildung werden laufend den Forderungen der Zukunft angepasst. Die Berufsoffiziere sollen in erster Linie fähig sein, 

  • als didaktisch geschickte und fachlich kompetente Ausbilder und Erzieher erwachsenengerecht zu unterrichten;
  • als überzeugende Chefs im Rahmen der Auftragstaktik zielorientiert und effizient zu führen;
  • als militärwissenschaftlich geschulte Fachleute in militärischen Sachfragen aufzutreten;
  • als allgemein gebildete Berufsoffiziere auch zu nichtmilitärischen Problemen der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Umwelt engagiert Stellung zu nehmen.

 

«Wir bewegen uns in einem Umfeld einer ständigen Weiterentwicklung»

Bundesrat Ueli Maurer besuchte am Freitag, 24. Oktober 2014, die Militärakademie an der ETH Zürich. Vor Ort informierte er sich über die Grund- und Weiterausbildung der Berufsoffiziere. Im anschliessenden Referat vor rund 50 Lehrgangsteilnehmenden sprach der Chef VBS über die «Armee von heute und morgen».

SRF Rundschau vom 8. Oktober 2014

Daniel Rickenbacher, Assistent Strategische Studien und Doktorand an der Militärakademie MILAK in Birmensdorf, analysiert die Kampfkraft und Taktik des IS.

Neue Grundausbildungslehrgänge sind gestartet

Im Rahmen der Korpsvisite fand am 15. September 2014 der Kick-Off für die beiden Grundausbildungslehrgänge BSG 14-18 und DLG 14-16 statt. Brigadier Daniel Moccand, Direktor der Militärakademie an der ETH, und Prof. Andreas Wenger, Leiter Center for Security Studies (CSS) an der ETH, sprachen zu den neuen Berufsoffiziersanwärtern.

Die Wehrmacht im Stadtkampf - Das neue Buch von Dr. Adrian Wettstein

Bereits beim ersten Vorstoss auf Warschau im September 1939 wurden deutsche Truppen in Kampfhandlungen auf städtischem Gebiet verwickelt, ohne dass man auf deren besondere Anforderungen vorbereitet gewesen wäre. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion zeigte sich empfindlich, dass ohne die Beherrschung der von der Roten Armee oftmals mit äusserster Entschlossenheit verteidigten städtischen Verkehrsknotenpunkte die Kontrolle des okkupierten Gebietes und die Sicherung des Nachschubs unmöglich war. Das Buch stellt anhand von Vorschriften, Kriegstagebüchern, Erfahrungsberichten und vielen weiteren Quellen die Entwicklung der deutschen Kampfesweise in Städten und ihre zeitweiligen Erfolge bis zur Schlacht von Stalingrad dar. 

Studie «Sicherheit 2014»

Die autonomie- und neutralitätsbetonte Einstellung der Schweizer Bevölkerung hat sich 2014 weiter akzentuiert. Dies zeigen die diesjährigen Resultate der Studie «Sicherheit» der Militärakademie an der ETH Zürich und des Center for Security Studies, ETH Zürich. Die Beibehaltung der Neutralität wird so breit unterstützt wie noch nie. Im Januar 2014 zeichnete sich ferner ein deutlich stärkerer Rückhalt der Armee in der Bevölkerung ab. Zudem fühlt sich die Bevölkerung sicher. 

Besuch General Domröse

Hoher Besuch an der Militärakademie (MILAK) in Birmensdorf ZH: Am Donnerstag 15. Mai 2014 besuchte der Kommandant des NATO Joint Force Command in Brunssum Deutschland, General Hans-Lothar Domröse die Militärakademie in der Kaserne Birmensdorf.


Weitere Berichte finden Sie hier

 

Medienspiegel

  • Armee als Karrierekiller? Maurer sieht Trendwende

    Neue Luzerner Zeitung: Die Armee als Karrierekiller? Tempi passati, sagt Bundesrat Ueli Maurer. Militärische Führungskräfte seien in der Privatwirtschaft wieder gefragt.

    Publiziert am: 01.10.2014 | Grösse: 107 Kb | Typ: PDF

  • Prinzipien der schweizerischen Militärdoktrin aus akademischer Sicht

    ASMZ 09/2014: Seit Jahren wird an einerneuen Generation von Reglementen für die «weiterentwickelte» Schweizer Armee gearbeitet, welche die gültige Doktrin verbindlich festlegen sollen. Vorgesehen ist dabei immer auch die Formulierung von Grundsätzen -analog zu ausländischen Doktrinen. Bei allen methodischen Schwierigkeiten verdienen es diese «Prinzipien der Militärdoktrin», sorgfältig bestimmt zu werden. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 01.09.2014 | Grösse: 1325 Kb | Typ: PDF

  • Die Versorgung der Schweiz mit neuen Industriemetallen

    ASMZ 08/2014: Viele neue Industriemetalle sind nicht substituierbar, für technologie- und wertschöpfungsintensive Produktionsverfahren jedoch unverzichtbar (vgl.Tabelle 1). Schweizer Vorkommen existieren nicht, und das globale Angebot wird von nur wenigen Nationen quasi-monopolistisch kontrolliert (vgl. Tabelle 2). Die aktuelle Ukraine-Krise demonstriert überdeutlich das Bedrohungspotential einer Volkswirtschaft durch ausbleibende Belieferung mit Rohstoffen. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 01.08.2014 | Grösse: 169 Kb | Typ: PDF

  • Was sagt uns der erste Weltkrieg heute?

    ISS 3/2014: Was sagt uns der erste Weltkrieg heute? Führende Militärhistoriker aus 21 Staaten berichten. / Dr. Michael Olsansky

    Publiziert am: 01.08.2014 | Grösse: 71 Kb | Typ: PDF

  • Bedrohungswahrnehmung der Schweizer Bevölkerung

    ASMZ 07/2014: Die Datensicherheit wird in der Schweizer Bevölkerung als überdurchschnittlich stark bedroht betrachtet und die Bedrohung durch Cyber-Attacken als am wahrscheinlichsten eingestuft. Auch Umweltaspekte werden als bedroht wahrgenommen, während staatliche Sicherheitsaspekte als unbedroht erachtet werden. / Dr. Tibor Szvircsev Tresch, MA Sabrina Pfister

    Publiziert am: 01.07.2014 | Grösse: 215 Kb | Typ: PDF

  • Russlands Retro-Strategie

    Finanz und Wirtschaft: Die Annexion der Krim und die indirekte Kriegführung in der Ostukraine offenbaren ein Russland, das sich in seiner Aussenpolitik auf harte Machtinstrumente versteift – zum eigenen Schaden. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 12.06.2014 | Grösse: 2179 Kb | Typ: PDF

  • Der Werterhalt des Pz 87: Eine Militärökonomische Perspektive

    ASMZ 06/2014: Der 1990 begonnene Umbau der Armee hat keine Truppengattung so radikal getroffen wie die Panzertruppen. Mit Einführung der WEA 2016 wird eine radikale Reduktion von ursprünglich 27 Pz und Mech Bat der A95 auf nur noch vier (!) Bat abgeschlossen. Das Hauptkampfmittel der Panzertruppe ist der 1987 beschaffte Panzer Leopard II (Pz 87 Leo). Die beschaffte Version A4 entsprach dem aktuellsten Stand der Technik im Jahr 1987. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 01.06.2014 | Grösse: 899 Kb | Typ: PDF

  • Neutralität: Die Historiker raufen sich die Haare

    Die Südostschweiz: Die Schweizer Bevölkerung will sie unbedingt beibehalten die Neutralität. Dabei wissen nur die Wenigsten über deren Ursprung Bescheid.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 614 Kb | Typ: PDF

  • Die Zustimmung zur Milizarmee ist so hoch wie vor 20 Jahren

    Die Südostschweiz: Das Sicherheitsempfinden der Schweizer ist generell hoch, wie die Studie «Sicherheit 2014» zeigt. Tibor Szvircsev Tresch von der Militärakademie der ETH Zürich erklärt, wieso die Armee dennoch einen hohen Stellenwert geniesst.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 295 Kb | Typ: PDF

  • Armee ist beliebter denn je

    Neue Luzerner Zeitung: Der Bürger in Uniform ist beim Volk hoch im Kurs. Militärsoziologe Tibor Szvircsev Tresch erklärt, weshalb es den Gripen dennoch an der Urne verwarf.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 191 Kb | Typ: PDF

  • Schweizer fürchten sich vor Cyber-Krieg

    Die Südostschweiz: Das Sicherheitsempfinden der Schweizer ist sehr hoch. Dies zeigt die gestern veröffentlichte Studie «Sicherheit 2014» der ETH Zürich. Neutralität wird immer wichtiger eingestuft.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 171 Kb | Typ: PDF

  • Kein Platz für Illusionen in der Rohstoffpolitik

    Neue Zürcher Zeitung: Die Schweiz als wertschöpfungsintensive, aber rohstoffarme Volkswirtschaft ohne Zugang zum Meer ist besonders anfällig für Engpässe in der Versorgung mit Industriemetallen. Der Autor plädiert für eine nationale Versorgungsstrategie. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 10.05.2014 | Grösse: 1446 Kb | Typ: PDF

  • Von Auftragserfüllung bis Zivilcourage – eine evidenzbasierte Werteklassifikation

    ASMZ 05/2014: «Schweizer Bürger in Uniform werden dem ihnen entgegen gebrachten Vertrauen gerecht», lautet eine der drei Botschaften im «Fokus der Armeeführung 2014». Diese Absicht ist angesichts des Resultates der Wehrpflichtabstimmung vom 22.September 2013 mehr als nur folgerichtig. Daraus ergibt sich allerdings die Verpflichtung zu erörtern, was unter Vertrauen verstanden wird und wie sich dieses Verständnis in der Praxis äussert. Ein laufendes Forschungsprojekt zu «Werten und Tugenden in der Armee» leistet einen Beitrag dazu. / M.Sc. Nadine Eggimann und Dr. phil. Hubert Annen

    Publiziert am: 01.05.2014 | Grösse: 370 Kb | Typ: PDF

  • Fokus Militärethik

    ASMZ 03/2014: Die Militärethik wird zu oft als eine angewandte Ethik charakterisiert, die sich nur zu speziellen Fragen der legitimen militärischen Gewalt und zum moralisch richtigen Verhalten von Militärangehörigen äussert. Manchmal begnügt man sich sogar mit dem blossen Katalogisieren von Gewissensfragen im Einsatz und (vielleicht) mit ihren völkerrechtlichen Konsequenzen. Im Falle der Schweizer Armee ist so ein Ansatz aber unzureichend, weil hier der Begriff der Menschenwürde eine normative Rolle spielt. Der Bereich der Militärethik muss also – zumindest für die Schweizer Armee – allgemeiner gefasst werden.

    Publiziert am: 28.03.2014 | Grösse: 171 Kb | Typ: PDF

  • Secondos sind bessere Rekruten

    Neue Luzerner Zeitung: Angehörige der Armee mit Migrationshintergrund sind leistungsbereiter. Ob das positive Auswirkungen hat, soll ein Forschungsprojekt zeigen.

    Publiziert am: 14.01.2014 | Grösse: 688 Kb | Typ: PDF

  • Secondos sind leistungsbereitere Rekruten

    Neue Luzerner Zeitung: Rekruten mit ausländischen Wurzeln sind motivierter als ihre Schweizer Kollegen ohne Migrationshintergrund. Denn: Nach der Rekrutenschule fühlen sie sich integrierter.

    Publiziert am: 14.01.2014 | Grösse: 127 Kb | Typ: PDF

  • Mit Schiffen durch das schmelzende Eis der Arktis

    Neue Zürcher Zeitung: Die jüngste Begeisterung über die Öffnung der Nordostpassage blendet wichtige Faktoren aus. Ein Blick auf bisher unveröffentlichte Fakten enthüllt Herausforderungen, welche die Eignung für die kommerzielle Schifffahrt relativieren. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 07.01.2014 | Grösse: 719 Kb | Typ: PDF

  • Globale Sicherheit 2014

    Finanz und Wirtschaft: Trotz Teilerfolgen in Stabilisierung und Krisenmangagement stehen die langfristigen Zeichen für die globale Sicherheit auf Sturm: Die drei Treiber der globalen Veränderung - Demografie, Ökologie und Technologie - sind ausser Kontrolle. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 21.12.2013 | Grösse: 395 Kb | Typ: PDF

  • Schweizer Rekruten mit Migrationshintergrund: motiviert und leistungsbereit

    ASMZ 12/2013: Die ständige ausländische Wohnbevötkerung der Schweiz nimmt kontinuiertich zu, weswegen die Migrations- und Integrations thematik schon tange auf der Agenda der Schweizer Politik steht. Die getungene Integration von Personen mit Migrationshinter grund in die Mehrheitsgesettschaft hat poLitisch wie geselLschaft Lich höchste Priorität. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie viel Integrations- und Identifikationspotentiat die Schweizer Armee hat. / Dr. Tibor Szvircsev Tresch, lic. phil. Evgjenije Sokoli

    Publiziert am: 02.12.2013 | Grösse: 288 Kb | Typ: PDF

  • Neues «Big Game» – um die Arktis

    Finanz und Wirtschaft: Das Nordpolarmeer erlangt durch den Klimawandel eine erhöhte, mehrdimensionale Bedeutung. Neuer grosser Mitspieler am strategischen Schachbrett ist auch hier: China. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 04.09.2013 | Grösse: 2085 Kb | Typ: PDF

  • Türkei unterwegs zur Grossmacht

    Finanz und Wirtschaft: Die Türkei hat im vergangenen Jahrzehnt ihre traditionelle Westorientierung ergänzt um eine Hinwendung nach Süden. Wirtschaftsboom und Aufrüstung prädestinieren Ankara mittelfristig zur überregionalen Führungsmacht. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 28.01.2013 | Grösse: 384 Kb | Typ: PDF

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  • WAK 2014

    Publiziert am: 06.06.2014 | Grösse: 135 Kb | Typ: PDF

  • WAK 2015

    Publiziert am: 09.09.2014 | Grösse: 131 Kb | Typ: PDF

  • WAK Anmeldeformular

    Publiziert am: 10.12.2013 | Grösse: 64 Kb | Typ: DOCX

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