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Schweizer Armee

Militärakademie an der ETH Zürich MILAK

MILAK

Die Militärakademie an der ETH Zürich MILAK hat eine 125-jährige Entwicklungsgeschichte. Seit 1877 ist die militärwissenschaftliche Ausbildung der Berufsoffiziere ein Bildungsangebot der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Diese traditionelle Verbindung Militärakademie – Hochschule nutzt die Chance, die Ausbildung zum militärischen Spezialisten in engem Kontakt mit der übrigen Hochschulbildung durchzuführen.

Die Militärakademie an der ETH Zürich ist die Ausbildungsstätte für die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere der Schweizer Armee und ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften sowie Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee. Die MILAK bildet Berufsoffiziere auf einer wissenschaftsbasierten und praxisorientierten Grundlage aus. Sie ist die führende Institution in der Schweiz, welche militärwissenschaftliche Forschung auf universitärem Niveau zugunsten der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Lehre betreibt. Mit dem Assessment Center trägt sie zu einer professionellen Auswahl und Entwicklung wichtiger Kaderfunktionen in der Armee bei. Die MILAK an der ETH Zürich leistet einen wesentlichen Beitrag zur Auftragserfüllung der Armee und zur Sicherheit und Freiheit der Schweiz.

 

Kernaufgaben

Die MILAK ist die Ausbildungsstätte für die Berufsoffiziere der Schweizer Armee und führt folgende Ausbildungen durch:

  • den dreieinhalbjährigen Bachelor-Studiengang (BSG) Bachelor of Arts ETH in Staatwissenschaften
  • den eineinhalbjährigen Diplomlehrgang (DLG) mit integriertem Diploma of Advanced Studies
  • die je einjährigen Militärschulen 1 und 2 (MS)
  • den dreimonatigen Zusatzausbildungslehrgang 1 (ZAL 1)
  • den zweimonatigen Zusatzausbildungslehrgang 2 (ZAL 2)
  • den Zusatzausbildungslehrgang 3 / Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management (ZAL 3 / MAS ETH SPCM) verschiedene ein- oder mehrtägige Weiterausbildungskurse (WAK)

 

Die MILAK ist ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften. Sie betreibt Forschung und Lehre in den Dozenturen:

  • Führung und Kommunikation
  • Militärgeschichte
  • Militärökonomie
  • Militärpsychologie und -pädagogik
  • Militärsoziologie
  • Strategische Studien

 

Die MILAK ist das Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee und stellt folgende Assessments sicher:

  • Assessment Center für angehende Berufsoffiziere (ACABO)
  • Assessment Center für angehende Berufsunteroffiziere (ACABU)
  • Assessment Center für angehende Generalstabsoffiziere (AC Gst Of)
  • Assessment Center für angehende Verteidigungsattachés (ACAVA)

NEWS

Gemeinsam auf 116 km unterwegs

Ein SOLA-Team der MILAK startete am letzten Samstag am beliebten Laufanlass des Akademischen Sportvereins Zürich (ASVZ). Dabei bewältigte das 14-köpfiges MILAK-Team eine Gesamtstrecke von 116.1 km und eine Höhendifferenz von 2620 m im Grossraum Zürich. Die 14 Teilstrecken sind zwischen 3.86 - 14.09 km lang, davon sind zwei Strecken obligatorische Damenstrecken. Das Team, bestehend aus Studenten, militärischen und zivilen Mitarbeitern der MILAK, klassifizierte sich im soliden Mittelfeld der rund 1000 Teams.
Herzlichen Glückwunsch an alle MILAK-Runners für diesen besonderen sportlichen Einsatz!

Schweizer Team gewinnt die «Cyber 9/12 Student Challenge» 2015

Vom 22. bis 23. April 2015 fand die «Cyber 9/12 Student Challenge» in Genf statt. Der internationale Anlass, der durch den Think Tank Atlantic Council in Partnerschaft mit der NATO und dem Geneva Center for Security Policy (GCSP) organisiert wird, wurde dabei erstmals in Europa durchgeführt.

Tagungsankündigung

ETH Zürich 12.09.2015
Leadership in Extremsituationen
 

Extremsituationen, aussergewöhnliche Ereignisse und Krisen stellen Führungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen.

Wie lassen sich solche Situationen erfolgreich meistern?
Welche Probleme und Herausforderungen treten in der Praxis auf?

Mit Gastrednern aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Militär, Medizin und Unternehmensführung.

Gegenseitig voneinander lernen

Unter diesem Titel kann der Besuch von Prof. Jürg Kessler, Rektor der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, an der Militärakademie an der ETH Zürich zusammengefasst werden. Neben der gegenseitigen Vorstellung der beiden Ausbildungsinstitutionen standen mögliche Zusammenarbeitsbereiche im Zentrum der Gespräche.

Diplomfeier MILAK: 12 neue Berufsoffiziere für die Schweizer Armee

Im Auditorium Maximum der ETH Zürich konnten die Absolventen des Bachelor-Studiengangs 2011-2015 ihre Diplome als Berufsoffizier der Schweizer Armee in Empfang nehmen. Damit konnte bereits der 10. Jahrgang sein Studium mit einem Bachelor ETH in Staatswissenschaften abschliessen.

"Der Austausch von Kultur und Werten dient der Horizonterweiterung"

International Day an der MILAK: Die beiden ausländischen DLG Teilnehmer Major Bo Hyeon Cho (Südkorea) und Hauptmann Pasqual Barheier (Deutschland) präsentierten ihre Heimatländer. Rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden dazu den Weg nach Birmensdorf.


Weitere Berichte finden Sie hier

 

Medienspiegel und Publikationen der letzten 12 Monate

  • Im «Kampf» gegen belastungsbedingte Entlassungen aus der Rekrutenschule

    ASMZ 05/2015: Die Interventionsstudie PROGRESS hat gezeigt, wie mit gezielten Massnahmen die Fitness von Rekruten verbessert, ihre Motivation gesteigert und damit die Anzahl vorzeitiger Entlassungen aus der Rekrutenschule gesenkt werden kann. Die aus dieser Studie resultierenden Empfehlungen werden mittlerweile in einzelnen Schulen umgesetzt. / Dr. phil. Hubert Annen, M.Sc. Madlaina Niederhauser, Hptm Mathias Maurer

    Publiziert am: 18.05.2015 | Grösse: 1495 Kb | Typ: PDF

  • Bürgerkriege und die Schutzverantwortung

    ASMZ 04/2015: Der Völkermord in Ruanda vor 20 Jahren hätte niemals passieren dürfen. Innerhalb von 100 Tagen starben vor den Augen der Weltgemeinschaft 800000 Menschen durch das damalige ruandische Regime und seine Milizen. Aufgrund dieses Fiaskos, als die Vereinten Nationen wegschauten und die Massaker nicht wahrhaben wollten, entstand 2005 das System der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect, R2P), mit der zukünftig solche Genozide und Massenverbrechen verhindert werden sollten. / Dr. phil. Michael Holenweger

    Publiziert am: 27.04.2015 | Grösse: 233 Kb | Typ: PDF

  • Führung, Erfolg und Ethik

    ASMZ 03/2015: Ethik legt allgemeine Massstäbe für gutes und schlechtes Handeln fest. Wenn man nun Ethik im Bereich Führung betreibt, dann geht es dabei natürlich um allgemeine Massstäbe für gutes und schlechtes Führen. Die Begriffe «gut» und «schlecht» haben aber im Bereich der Führung vor allem mit Erfolg zu tun. Gut ist, was der Bewältigung der Aufgabe hilft. Schlecht ist, was der Bewältigung der Aufgabe abträglich ist. Eine Führungsethik, die sich dessen nicht bewusst ist, wird Regeln und Massstäbe aufstellen, die nichts mit dem erfolgreichen Erfüllen von Aufgaben zu tun hat. So eine Führungsethik ist nur eine Last für Führungspersonen. Dass es auch anders geht, wird in diesem Artikel erklärt. / Dr. phil. Florian Demont

    Publiziert am: 29.03.2015 | Grösse: 1733 Kb | Typ: PDF

  • «Autonome» Waffensysteme aus juristischer und ethischer Sicht

    ASMZ 03/2015: Informationstechnologie und Robotik sind immer wichtigere Treiber der Rüstungsentwicklung. Gleichzeitig mehren sich die Befürchtungen, gewisse Waffen könnten sich schon bald gänzlich der menschlichen Steuerung entziehen. Das komplexe Problem erfordert zwar keine Anpassung internationaler Rechtsnormen, wirft aber durchaus ethische Fragen auf. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 01.03.2015 | Grösse: 2210 Kb | Typ: PDF

  • Crimea going East – A Clash of Great Power Strategies

    This article recounts the economical, political, military events that led to the current crisis in Ukraine. It analyzes the main moral, legal and historical arguments that were put forward by Russia and the West in defense or condemnation of their actions in Ukraine, especially with regard to the secession of Crimea – which was either called an (illegal) annexation or an (legal) incorporation. A strategic outlook assesses the long-term effects this crisis will have on Moscow’s political and economic integration concept in Eurasia aimed at countervailing US “hegemony” and on the relations between East and West. / Dr. Mauro Mantovani & Daniel Rickenbacher, M.A.

    Publiziert am: 12.12.2014 | Grösse: 323 Kb | Typ: PDF

  • Neue «Ordnung» im Nahen Osten

    Finanz und Wirtschaft: Der Irak und Syrien sind gescheiterte Staaten. Ihnen wird ein Fleckenteppich von Stammesherrschaften folgen – und eine dschihadistische Magmakammer von Dauer. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 19.11.2014 | Grösse: 869 Kb | Typ: PDF

  • Ansehen der Armee und des Militärdienstes

    ASMZ 11/2014: In einer gross angelegten Studie der Dozentur Militärsoziologie an der Militärakademie an der ETH Zürich zur «lntegrationsfunktion der Schweizer Armee für Angehörige der Armee (AdA) mit Migrationshintergrund (MH)» wurden unter anderem die Rekruten der Sommer-RS 2013 zu ihrer Einstellung zu Armee und Militãrdienst befragt. / lic. phil. Evgjenije Sokoli, lic. phil. Can Nakkas, Dr. phil. Tibor Szvircsev Tresch

    Publiziert am: 01.11.2014 | Grösse: 1241 Kb | Typ: PDF

  • Armee als Karrierekiller? Maurer sieht Trendwende

    Neue Luzerner Zeitung: Die Armee als Karrierekiller? Tempi passati, sagt Bundesrat Ueli Maurer. Militärische Führungskräfte seien in der Privatwirtschaft wieder gefragt.

    Publiziert am: 01.10.2014 | Grösse: 107 Kb | Typ: PDF

  • Prinzipien der schweizerischen Militärdoktrin aus akademischer Sicht

    ASMZ 09/2014: Seit Jahren wird an einerneuen Generation von Reglementen für die «weiterentwickelte» Schweizer Armee gearbeitet, welche die gültige Doktrin verbindlich festlegen sollen. Vorgesehen ist dabei immer auch die Formulierung von Grundsätzen -analog zu ausländischen Doktrinen. Bei allen methodischen Schwierigkeiten verdienen es diese «Prinzipien der Militärdoktrin», sorgfältig bestimmt zu werden. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 01.09.2014 | Grösse: 1325 Kb | Typ: PDF

  • Die Versorgung der Schweiz mit neuen Industriemetallen

    ASMZ 08/2014: Viele neue Industriemetalle sind nicht substituierbar, für technologie- und wertschöpfungsintensive Produktionsverfahren jedoch unverzichtbar (vgl.Tabelle 1). Schweizer Vorkommen existieren nicht, und das globale Angebot wird von nur wenigen Nationen quasi-monopolistisch kontrolliert (vgl. Tabelle 2). Die aktuelle Ukraine-Krise demonstriert überdeutlich das Bedrohungspotential einer Volkswirtschaft durch ausbleibende Belieferung mit Rohstoffen. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 01.08.2014 | Grösse: 169 Kb | Typ: PDF

  • Was sagt uns der erste Weltkrieg heute?

    ISS 3/2014: Was sagt uns der erste Weltkrieg heute? Führende Militärhistoriker aus 21 Staaten berichten. / Dr. Michael Olsansky

    Publiziert am: 01.08.2014 | Grösse: 71 Kb | Typ: PDF

  • Bedrohungswahrnehmung der Schweizer Bevölkerung

    ASMZ 07/2014: Die Datensicherheit wird in der Schweizer Bevölkerung als überdurchschnittlich stark bedroht betrachtet und die Bedrohung durch Cyber-Attacken als am wahrscheinlichsten eingestuft. Auch Umweltaspekte werden als bedroht wahrgenommen, während staatliche Sicherheitsaspekte als unbedroht erachtet werden. / Dr. Tibor Szvircsev Tresch, MA Sabrina Pfister

    Publiziert am: 01.07.2014 | Grösse: 215 Kb | Typ: PDF

  • Russlands Retro-Strategie

    Finanz und Wirtschaft: Die Annexion der Krim und die indirekte Kriegführung in der Ostukraine offenbaren ein Russland, das sich in seiner Aussenpolitik auf harte Machtinstrumente versteift – zum eigenen Schaden. / Dr. Mauro Mantovani

    Publiziert am: 12.06.2014 | Grösse: 2179 Kb | Typ: PDF

  • Der Werterhalt des Pz 87: Eine Militärökonomische Perspektive

    ASMZ 06/2014: Der 1990 begonnene Umbau der Armee hat keine Truppengattung so radikal getroffen wie die Panzertruppen. Mit Einführung der WEA 2016 wird eine radikale Reduktion von ursprünglich 27 Pz und Mech Bat der A95 auf nur noch vier (!) Bat abgeschlossen. Das Hauptkampfmittel der Panzertruppe ist der 1987 beschaffte Panzer Leopard II (Pz 87 Leo). Die beschaffte Version A4 entsprach dem aktuellsten Stand der Technik im Jahr 1987. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 01.06.2014 | Grösse: 899 Kb | Typ: PDF

  • Neutralität: Die Historiker raufen sich die Haare

    Die Südostschweiz: Die Schweizer Bevölkerung will sie unbedingt beibehalten die Neutralität. Dabei wissen nur die Wenigsten über deren Ursprung Bescheid.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 614 Kb | Typ: PDF

  • Die Zustimmung zur Milizarmee ist so hoch wie vor 20 Jahren

    Die Südostschweiz: Das Sicherheitsempfinden der Schweizer ist generell hoch, wie die Studie «Sicherheit 2014» zeigt. Tibor Szvircsev Tresch von der Militärakademie der ETH Zürich erklärt, wieso die Armee dennoch einen hohen Stellenwert geniesst.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 295 Kb | Typ: PDF

  • Armee ist beliebter denn je

    Neue Luzerner Zeitung: Der Bürger in Uniform ist beim Volk hoch im Kurs. Militärsoziologe Tibor Szvircsev Tresch erklärt, weshalb es den Gripen dennoch an der Urne verwarf.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 191 Kb | Typ: PDF

  • Schweizer fürchten sich vor Cyber-Krieg

    Die Südostschweiz: Das Sicherheitsempfinden der Schweizer ist sehr hoch. Dies zeigt die gestern veröffentlichte Studie «Sicherheit 2014» der ETH Zürich. Neutralität wird immer wichtiger eingestuft.

    Publiziert am: 31.05.2014 | Grösse: 171 Kb | Typ: PDF

  • Kein Platz für Illusionen in der Rohstoffpolitik

    Neue Zürcher Zeitung: Die Schweiz als wertschöpfungsintensive, aber rohstoffarme Volkswirtschaft ohne Zugang zum Meer ist besonders anfällig für Engpässe in der Versorgung mit Industriemetallen. Der Autor plädiert für eine nationale Versorgungsstrategie. / Dr. Marcus Keupp

    Publiziert am: 10.05.2014 | Grösse: 1446 Kb | Typ: PDF

  • Von Auftragserfüllung bis Zivilcourage – eine evidenzbasierte Werteklassifikation

    ASMZ 05/2014: «Schweizer Bürger in Uniform werden dem ihnen entgegen gebrachten Vertrauen gerecht», lautet eine der drei Botschaften im «Fokus der Armeeführung 2014». Diese Absicht ist angesichts des Resultates der Wehrpflichtabstimmung vom 22.September 2013 mehr als nur folgerichtig. Daraus ergibt sich allerdings die Verpflichtung zu erörtern, was unter Vertrauen verstanden wird und wie sich dieses Verständnis in der Praxis äussert. Ein laufendes Forschungsprojekt zu «Werten und Tugenden in der Armee» leistet einen Beitrag dazu. / M.Sc. Nadine Eggimann und Dr. phil. Hubert Annen

    Publiziert am: 01.05.2014 | Grösse: 370 Kb | Typ: PDF

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CH-8903 Birmensdorf

Tel.  +41 (0)58 484 82 82
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  • WAK 2015

    Publiziert am: 11.11.2014 | Grösse: 245 Kb | Typ: PDF

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    Publiziert am: 11.11.2014 | Grösse: 64 Kb | Typ: DOCX

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