ZS - Eine Partnerschaft für die Sicherheit
25.09.2012
Der Schweizerische Arbeitgeberverband besucht die Armee
Der Schweizerische Arbeitgeberverband besuchte am Montag, 24. September 2012 die Führungsschule Einheit der Zentralschule. Im Fokus stand dabei der Mehrwert der militärischen Kaderausbildung der Armee.
Rund 40 Mitglieder des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes folgten der Einladung, um sich aus erster Hand über den Mehrwert der militärischen Führungsausbildung zu informieren.
«Es freut mich sehr, dass sie sich für die Armee interessieren und sich Zeit nehmen uns hier in Bern zu besuchen», sagte der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann in seiner Begrüssungsrede in der der Mannschaftskaserne der Berner Truppen. Für den Chef der Armee ist der Austausch zwischen Armee und Wirtschaft sehr wichtig: «Sicherheit ist nicht nur für die Bevölkerung sehr bedeutend, auch der Wirtschaftsstandort Schweiz braucht Kontinuität und Sicherheit.» Dies sei ein zentraler Standortvorteil für alle Unternehmen in der Schweiz, deshalb müssten wir alle der Sicherheit Sorge tragen. Die Konsequenz daraus liege nahe, folgerte der Chef der Armee und führte an: «Wir, das Land Schweiz, braucht eine Sicherheitsreserve und diese heisst 'Schweizer Armee'.»
Einblick in die praxisorientierte Kaderausbildung
Der Kommandant der Zentralschule, Brigadier Sergio Stoller, erläuterte in seinem Referat die verschiedenen Stationen der militärischen Kaderlaufbahn. «Wir pflegen heute in der Armee eine moderne praxisorientierte Führungskultur, die mit der Wirtschaft kompatibel ist», erklärte Brigadier Stoller. Der Kommandant der Führungsschule Einheit orientierte anschliessend die Gäste über die Ausbildungsübung 'SICURO'. Sie ist ein Bestandteil des laufenden Führungslehrgangs I, dabei steht ein subsidiärer Auftrag im Bereich innerer Sicherheit im Mittelpunkt. Einen Einblick in ihren praxisorientierten Alltag gewährten danach Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Führungslehrganges I.
Nach der theoretischen Erläuterung zu den Ausbildungsinhalten erlebten die Gäste auch praktische Ausbildungssequenzen für angehende Einheitskommandanten im Rahmen des Führungslehrganges I.
Wirtschaft und Armee im Dialog
Die Führungsschule Einheit bot den Besuchenden eine informative Veranstaltung, die auf die Bedürfnisse und Fragen der Wirtschaftvertreter zugeschnitten war. Mit einem Podiumsgespräch konnte eine ausgezeichnete Plattform für direkten Dialog zwischen Armeeführung, Lehrgangsteilnehmern und Wirtschaftsvertretern zur Verfügung gestellt werden. Dabei wurde nochmals der konkrete Mehrwert der militärischen Kaderausbildung aus verschiedenen Perspektiven diskutiert und beleuchtet.
«Wir stellen eine Trendwende fest. Es ist wieder eine grössere Bereitschaft in Unternehmen vorhanden, das Weitermachen im Militär zu unterstützen», betonte der Chef der Armee. Durch die gegenseitige Unterstützung könne für Armee und Wirtschaft eine Win-Win-Situation erreicht und ein Mehrwert geschaffen werden. Denn genauso, wie die Wirtschaftswelt von der militärischen Führungsausbildung profitieren könne, sei die Armee auch auf die Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. Deshalb sei diese Symbiose eine wichtige Partnerschaft für die Sicherheit der Schweiz. Weitere Informationen: http://www.armee.ch/eco 
Der Schweizerische Arbeitgeberverband
Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist der Dachverband der schweizerischen Arbeitgeberverbände. Zu seinen Mitgliedern gehören 35 Branchen-Arbeitgeberverbände, rund 40 regionale Arbeitgeberverbände sowie einige Einzelfirmen. Er vertritt rund 100‘000 Unternehmungen mit weit über einer Million Beschäftigten in der Schweiz.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband vertritt als Spitzenverband der schweizerischen Arbeitgeberverbände die Interessen der Arbeitgeber aus allen Branchen, Regionen und Grössenklassen gegenüber Öffentlichkeit, Politik, Behörden/Verwaltung und weiteren öffentlichen Institutionen sowie gegenüber anderen Interessengruppen.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband will als arbeitgeberpolitischer Meinungsführer einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Arbeitsstandorts Schweiz leisten. Er ist den Grundsätzen einer liberalen und sozialen Marktwirtschaft verpflichtet und setzt sich für den sozialen Frieden sowie eine konstruktive Sozialpartnerschaft ein.
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