HKA - Jahresrapport
13.01.2012
«Es geht ans Innerste der Armee»
Jahresrapport der Höheren Kaderausbildung der Armee HKA 2012
Ein zufriedener Kommandant der Höheren Kaderausbildung der Armee, ein kämpferischer Bundesrat und aufrüttelnde Inhalte zur Entwicklung der Weltwirtschaft: Der Jahresrapport der HKA bot spannende und vielseitige Inhalte.
Arabischer Frühling? Fukushima? Schuldenkrise in Europa? Drei prägende Ereignisse, die die Welt im letzten Jahr während Monaten in Sorge versetzt haben. Und doch sind sie im Risikokatalog des Bundesrates nicht aufgeführt worden - weil sie so unerwartet kamen. Dies führte Bundesrat Ueli Maurer am 13. Januar im Armee-Ausbildungszentrum in Luzern anlässlich des Jahresrapports der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA) aus. Der Departementschef VBS ging in seiner kurzen Rede auch auf kommende politische Entscheidungen ein: «Im Juni wird im Parlament ein Rüstungsprogramm fürs neue Kampfflugzeug unterbreitet - begleitet von einem Sparprogramm.» Diese politischen Abstimmungen würden in den nächsten Jahren «ans Innerste der Armee gehen».
Doch Bundesrat Ueli Maurer gab sich kämpferisch: «Wir werden diese Abstimmungen gewinnen und die Sicherheit gewährleisten.» Und er spannte den Bogen zur HKA, denn für den Erfolg komme es auf die Köpfe an: «Je besser die Kader ausgebildet sind, desto glaubwürdiger sind sie.»
Nach Ueli Maurer richtete Regierungsrätin Yvonne Schärli-Gerig eine kurze Grussbotschaft an die anwesenden Gäste: «Die HKA gehört zu uns hier in Luzern. Wir sind dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit», rühmte die Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern. Auch Divisionär Daniel Roubaty, Kommandant HKA, lobte: «Im vergangenen Jahr wurde sehr viel gute Arbeit geleistet», betonte er in seinem Rückblick. Zudem präsentierte er die gewichtigsten personellen Wechsel: Neuer Kommandant der Generalstabsschule GST S ist Bigadier Daniel Lätsch, der gleichzeitig auch stellvertretender Kommandant der HKA ist. Brigadier Sergio Stoller ist der neue Kommandant der Zentralschule ZS, Brigadier Daniel Moccand amtet neu als Direktor der Militärakademie MILAK an der ETH Zürich und Brigadier Heinz Niederberger wurde als neuer Kommandant der Berufsunteroffiziersschule BUSA vorgestellt.
Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte Dr. Hannes Kunz, Vorsitzender am Institute for Integrated Economic Research (IIER). Er regte mit den Inhalten seines Referates «Zur Stabilität der Weltwirtschaft - (k)ein Grund zur Sorge?» die Gäste zum Nachdenken an. So führte er aus: «Es gibt keinen Wassermangel, sondern nicht genügend Energie, um das Wasser dorthin zu transportieren, wo es benötigt wird.» Zudem blickte auch er auf die eingangs von Bundesrat Ueli Maurer angetönte Schuldenkrise: «Man gibt in vielen Ländern Geld aus, das nicht vorhanden ist», sagte Kunz. Im besten Fall würde diese Entwicklung in einer Welt ohne Wachstum gipfeln. Im schlimmsten Fall würden die Finanzsysteme zusammenbrechen und Probleme bei der Versorgung mit Gütern auftreten. Deshalb betonte der Vorsitzende des IIER: «Je weniger wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen, desto schlimmer könnte es kommen.»
Jahresrapport der Höheren Kaderausbildung der Armee HKA 2012
Ein zufriedener Kommandant der Höheren Kaderausbildung der Armee, ein kämpferischer Bundesrat und aufrüttelnde Inhalte zur Entwicklung der Weltwirtschaft: Der Jahresrapport der HKA bot spannende und vielseitige Inhalte.
Arabischer Frühling? Fukushima? Schuldenkrise in Europa? Drei prägende Ereignisse, die die Welt im letzten Jahr während Monaten in Sorge versetzt haben. Und doch sind sie im Risikokatalog des Bundesrates nicht aufgeführt worden - weil sie so unerwartet kamen. Dies führte Bundesrat Ueli Maurer am 13. Januar im Armee-Ausbildungszentrum in Luzern anlässlich des Jahresrapports der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA) aus. Der Departementschef VBS ging in seiner kurzen Rede auch auf kommende politische Entscheidungen ein: «Im Juni wird im Parlament ein Rüstungsprogramm fürs neue Kampfflugzeug unterbreitet - begleitet von einem Sparprogramm.» Diese politischen Abstimmungen würden in den nächsten Jahren «ans Innerste der Armee gehen».
Doch Bundesrat Ueli Maurer gab sich kämpferisch: «Wir werden diese Abstimmungen gewinnen und die Sicherheit gewährleisten.» Und er spannte den Bogen zur HKA, denn für den Erfolg komme es auf die Köpfe an: «Je besser die Kader ausgebildet sind, desto glaubwürdiger sind sie.»
Nach Ueli Maurer richtete Regierungsrätin Yvonne Schärli-Gerig eine kurze Grussbotschaft an die anwesenden Gäste: «Die HKA gehört zu uns hier in Luzern. Wir sind dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit», rühmte die Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern. Auch Divisionär Daniel Roubaty, Kommandant HKA, lobte: «Im vergangenen Jahr wurde sehr viel gute Arbeit geleistet», betonte er in seinem Rückblick. Zudem präsentierte er die gewichtigsten personellen Wechsel: Neuer Kommandant der Generalstabsschule GST S ist Bigadier Daniel Lätsch, der gleichzeitig auch stellvertretender Kommandant der HKA ist. Brigadier Sergio Stoller ist der neue Kommandant der Zentralschule ZS, Brigadier Daniel Moccand amtet neu als Direktor der Militärakademie MILAK an der ETH Zürich und Brigadier Heinz Niederberger wurde als neuer Kommandant der Berufsunteroffiziersschule BUSA vorgestellt.
Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte Dr. Hannes Kunz, Vorsitzender am Institute for Integrated Economic Research (IIER). Er regte mit den Inhalten seines Referates «Zur Stabilität der Weltwirtschaft - (k)ein Grund zur Sorge?» die Gäste zum Nachdenken an. So führte er aus: «Es gibt keinen Wassermangel, sondern nicht genügend Energie, um das Wasser dorthin zu transportieren, wo es benötigt wird.» Zudem blickte auch er auf die eingangs von Bundesrat Ueli Maurer angetönte Schuldenkrise: «Man gibt in vielen Ländern Geld aus, das nicht vorhanden ist», sagte Kunz. Im besten Fall würde diese Entwicklung in einer Welt ohne Wachstum gipfeln. Im schlimmsten Fall würden die Finanzsysteme zusammenbrechen und Probleme bei der Versorgung mit Gütern auftreten. Deshalb betonte der Vorsitzende des IIER: «Je weniger wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen, desto schlimmer könnte es kommen.»
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Zuletzt aktualisiert am: 16.01.2012
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