Seite drucken | Fenster schliessen
Schweizer Armee

BUSA - Tag der Unteroffiziere 2011: "News&Gourmet"

27.08.2011

Das aussergewöhnliche Konzept und die spannenden Themen begeisterten die fast 400 Teilnehmer, die sich für die traditionelle Veranstaltung am Samstag, 27. August 2011, bei strahlendem Spätsommerwetter in Sion getroffen haben.

Der Tag
Das Programm war nicht nur in seinen Inhalten spannend, sondern (und vor allem) in der Gestaltung des gesamten Tages. Neben den klassischen Referaten im Plenum, rotierte das Gros der Veranstaltung um 6 verschiedene Posten, die zwischen News und Gourmet schwankten. An den verschiedenen Posten, wurden nebst der BUSA, die militärische Sicherheit, die SWISSINT, der Verein der Instruktoren und der Fouriere, Tourismus Sion und die Arbeit von Unteroffizieren in Stäben präsentiert. Dazwischen hatte man die Gelegenheit, sich mit kleinen Häppchen oder einem feinen Raclette zu stärken und Walliserwein zu degustieren.
Die Teilnehmer, die pauschal in Gruppen verteilt worden waren, hatten also die Möglichkeit sich umfassend zu informieren, sich gegenseitig auszutauschen und alte Bekanntschaften aufzuffrischen.

Die Unteroffiziere
Vom erfahrenen ‚ ‘alten Fuchs‘, Berufsunteroffizier, Chefadjutant bis zu den jungen, frischgebackenen Milizkorporalen, waren praktisch sämtliche Unteroffiziersgrade aller Alterskategorien vertreten. Es herrschte fröhliche Feststimmung, die Freude eines grossen Wiedersehens und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Es war die Gewissheit, für die Armee wichtig zu sein.

Die News
Nach der Eröffnung des Tages durch den Kdt der BUSA, Brigadier Heinz Huber, sprach der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, über die Weiterentwicklung der Armee auf dem Weg zur Ehrlichkeit. Für den höchsten Offizier der Schweizer Armee ist klar, dass die Armee ein zentrales Organ zur Gewährleistung der Sicherheit unseres Staates ist. Nur die Armee ist in der Lage, in einer Krisensituation, innert kurzer Zeit, mit den nötigen Mitteln, technischen Kenntnissen und hoher Führungsfähigkeit zu intervenieren. Dies ist aber nur möglich, wenn unsere Soldaten und Kader professionell ausgebildet und spitzenmässig ausgerüstet sind. Pauschale Reduktionen des Bestandes, zweitklassiges Material, Abbau der Ausbildungsinfrastrukturen oder –Zeit, sind verantwortungslos und können einschneidende Konsequenzen zur Folge haben. KKdt Blattmann unterstrich seine Worte mit einem Beispiel: die Armee ist die Versicherung des Staates und wie bei jeder Versicherung, je tiefer die Prämie desto höher der Selbstbehalt – in unserem Falle heisst Selbstbehalt Menschenleben…
Sehr aktuell und bereichernd war auch das Referat des Nachmittages, von Oberst Christophe Baumberger über die ABC Abwehr unseres Landes. Oberst Baumberger schilderte zuerst den Doktrinwechsel vom klassischen, chemischen Angriff eines konventionelles Krieges, zum modernen und breiten Begriff Nuclear, Radiological, Biological, Chemical, welche alle Szenarien, von einer Katastrophe, zum Terrorakt, bis zum Krieg umfasst. Daraus leitete der Referent die Konsequenzen für eine nachhaltige ABC-Abwehr ab. Sie umfasst die Prävention, den Schutz, die Aufklärung, der Nachweis und die Dekontamination mit modernen, mobilen und geschützten Mitteln und Fahrzeugen,sowie top-ausgebildete Spezialisten aller Grade und Funktionen.

Das Gourmet

Es wurde Raclette und spritziger Fendant gereicht - wie es Tradition ist im Wallis. Aber es gab auch ein mit Kräutern aromatisierter Rotwein, leicht süsslich und etwas prickelnd, traumhaft, mit exotischem Charme. Oder etwas urchiger, aber trotzdem eine kleine Symphonie für den Gaumen - Roggenbrot mit Trockenfleisch und Ziegenkäse. Auch das angenehm salzige, erfrischende Gazpacho war ein Gedicht, an diesem heissen Tag.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Zuletzt aktualisiert am: 29.08.2011
Verbandsabzeichen Höhere Kaderausbildung der Armee
Seite drucken | Fenster schliessen