ZS - ECHO-Bericht aus dem SLGI-1
25.03.2011
Lehrgangsbericht vom: 14.03. – 25.03.2011
Vordienstlich
Mit einer umfangreichen Dokumentation wurden den Teilnehmern schon vordienstlich wertvolle Informationen und erste Aufträge zugestellt.
Die persönliche Vorbereitung auf den Stabslehrgang erforderte bereits einige Zeit!
Einrücken im AAL
Dank der guten Wegbeschreibung war das AAL nicht zu verfehlen. Vor Ort wurden wir vorbildlich in Empfang genommen, sämtliches Gepäck konnte deponiert werden und anschliessend konnte man sich im Zeughaus aus- und umrüsten.
Arbeiten im Gruppenrahmen
Nach zwei Referaten über AIRPOWER und Kriegsvölkerrecht wurde schon am ersten Abend mit den Arbeiten im Stabsrahmen begonnen. Schon bald formierte sich aus den bunt zusammengewürfelten Offizieren ein funktionierender Stab. Unter fachkundiger Anleitung unseres Gruppenchefs wurde gleich mit der ersten Übung "WIGGER" begonnen. Wir analysierten die Umwelt, den Gegner, die eigenen Mittel sowie die Zeitverhältnisse, präsentierten die gefährlichste gegnerische Möglichkeit. Daraus legte der Kommandant den Grundentschluss fest. Anschliessend besichtigten wir anlässlich unserer ersten gemeinsamen Erkundung die Schlüsselräume im Gelände. Einiges musste dann den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden. Dank dem konzentrierten aber doch humorvollen Klassengeist konnten wir Ende der ersten Woche unseren ersten Einsatzbefehl pünktlich abgeben.
In der Übung "AQUA" ging es darum, sich mit eine realen Situation auseinanderzusetzen. Unsere Truppe war im August 2005 im WK und es regnete. Am Montagnachmittag trifft ein Telefon des Führungsstabes ein – wir müssen als Bereitschaftsformation Hilfe leisten! Nach unserer Planung und einem Besuch von NATO-Generälen zeigte uns der damalige Bataillonskommandant in einer sehr spannenden Präsentation die reale Version der Geschehnisse.
Die Übung "CRISTALLO" führte uns in einem Raumsicherungseinsatz in den Raum Gotthard. Auch hier ging es darum, den Auftrag des Regiments umzusetzen und die Gotthardachse zu schützen. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig die Erkundung ist – die Bauweise einzelner Installationen und deren Lage im Gelände und die daraus folgenden Konsequenzen für den Einsatz lassen sich nicht allein aufgrund der Karte ableiten. Eine grosse Hilfe war auch das Wetter – geliefert wurde strahlender Sonnenschein und Windstille, wir hätten genauso gut im Schneetreiben stecken können...
Über die Abschlussübung unter der Leitung des Kdt SLG können wir an dieser Stelle leider nicht berichten, da wir – nach dem nächtlichen Heraustreten an die frische Luft – alles vergessen haben, was unsere Augen und Ohren erfasst hatten. Nur soviel sei gesagt – einmalig und eindrücklich...
Unterstützung/Dienste/Unterkunft/Verpflegung
In den modern eingerichteten Theoriesälen, welche zu Stabs-KP umfunktioniert wurden, konnte man zielgerichtet arbeiten und lernen.
Die humorvolle und offene Unterstützung von Adj Uof Z`Rotz war ebenfalls eine Stütze in den doch oft anstrengenden Tagen. Das angekündigte "Stausandwich" löste zu Beginn etwas Schmunzeln aus – "viel Fleisch, wenig Brot". Doch auf der Heimreise waren wir doch alle froh, kriegten wir schon mal was in den Magen.
Die Unterkunft ist modern und zweckdienlich. Trotz der oftmals ertönten Schlafgeräusche war der Schlaf immer entspannend! Herrvoragend war ebenfalls die Verpflegung.
Schlusswort
Die Zwei Wochen Stabslehrgang waren spannend, fordernd, abwechslungsreich und intensiv. Wir von der Gruppe 3 können jedem interessierten Offizier diese Ausbildung vorbehaltlos empfehlen.
Fachof Pavel Michna und Oblt Jan Spycher
Vordienstlich
Mit einer umfangreichen Dokumentation wurden den Teilnehmern schon vordienstlich wertvolle Informationen und erste Aufträge zugestellt.
Die persönliche Vorbereitung auf den Stabslehrgang erforderte bereits einige Zeit!
Einrücken im AAL
Dank der guten Wegbeschreibung war das AAL nicht zu verfehlen. Vor Ort wurden wir vorbildlich in Empfang genommen, sämtliches Gepäck konnte deponiert werden und anschliessend konnte man sich im Zeughaus aus- und umrüsten.
Arbeiten im Gruppenrahmen
Nach zwei Referaten über AIRPOWER und Kriegsvölkerrecht wurde schon am ersten Abend mit den Arbeiten im Stabsrahmen begonnen. Schon bald formierte sich aus den bunt zusammengewürfelten Offizieren ein funktionierender Stab. Unter fachkundiger Anleitung unseres Gruppenchefs wurde gleich mit der ersten Übung "WIGGER" begonnen. Wir analysierten die Umwelt, den Gegner, die eigenen Mittel sowie die Zeitverhältnisse, präsentierten die gefährlichste gegnerische Möglichkeit. Daraus legte der Kommandant den Grundentschluss fest. Anschliessend besichtigten wir anlässlich unserer ersten gemeinsamen Erkundung die Schlüsselräume im Gelände. Einiges musste dann den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden. Dank dem konzentrierten aber doch humorvollen Klassengeist konnten wir Ende der ersten Woche unseren ersten Einsatzbefehl pünktlich abgeben.
In der Übung "AQUA" ging es darum, sich mit eine realen Situation auseinanderzusetzen. Unsere Truppe war im August 2005 im WK und es regnete. Am Montagnachmittag trifft ein Telefon des Führungsstabes ein – wir müssen als Bereitschaftsformation Hilfe leisten! Nach unserer Planung und einem Besuch von NATO-Generälen zeigte uns der damalige Bataillonskommandant in einer sehr spannenden Präsentation die reale Version der Geschehnisse.
Die Übung "CRISTALLO" führte uns in einem Raumsicherungseinsatz in den Raum Gotthard. Auch hier ging es darum, den Auftrag des Regiments umzusetzen und die Gotthardachse zu schützen. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig die Erkundung ist – die Bauweise einzelner Installationen und deren Lage im Gelände und die daraus folgenden Konsequenzen für den Einsatz lassen sich nicht allein aufgrund der Karte ableiten. Eine grosse Hilfe war auch das Wetter – geliefert wurde strahlender Sonnenschein und Windstille, wir hätten genauso gut im Schneetreiben stecken können...
Über die Abschlussübung unter der Leitung des Kdt SLG können wir an dieser Stelle leider nicht berichten, da wir – nach dem nächtlichen Heraustreten an die frische Luft – alles vergessen haben, was unsere Augen und Ohren erfasst hatten. Nur soviel sei gesagt – einmalig und eindrücklich...
Unterstützung/Dienste/Unterkunft/Verpflegung
In den modern eingerichteten Theoriesälen, welche zu Stabs-KP umfunktioniert wurden, konnte man zielgerichtet arbeiten und lernen.
Die humorvolle und offene Unterstützung von Adj Uof Z`Rotz war ebenfalls eine Stütze in den doch oft anstrengenden Tagen. Das angekündigte "Stausandwich" löste zu Beginn etwas Schmunzeln aus – "viel Fleisch, wenig Brot". Doch auf der Heimreise waren wir doch alle froh, kriegten wir schon mal was in den Magen.
Die Unterkunft ist modern und zweckdienlich. Trotz der oftmals ertönten Schlafgeräusche war der Schlaf immer entspannend! Herrvoragend war ebenfalls die Verpflegung.
Schlusswort
Die Zwei Wochen Stabslehrgang waren spannend, fordernd, abwechslungsreich und intensiv. Wir von der Gruppe 3 können jedem interessierten Offizier diese Ausbildung vorbehaltlos empfehlen.
Fachof Pavel Michna und Oblt Jan Spycher
Für Fragen zu dieser Seite: Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Zuletzt aktualisiert am: 05.05.2011
Zuletzt aktualisiert am: 05.05.2011

