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Schweizer Armee

BUSA - 42 Berufsunteroffiziere der Schweizer Armee brevetiert

10.12.2010

«Vorbildlich und glaubwürdig»

In einem feierlichen Rahmen wurden heute in Herisau 42 neue Berufsunteroffiziere brevetiert. Im Anschluss an die zweijährige Grundausbildung sind die Absolventen in der Ausbildung von Rekruten und Kadern tätig.

Insgesamt 42 Berufsunteroffiziere aus unterschiedlichen Waffengattungen der Armee wurden am Freitag, 10. Dezember nach erfolgreichem Abschluss ihres zweijährigen Grundausbildungslehrgangs (GAL) an der Berufsunteroffiziersschule der Armee BUSA diplomiert. In der reformierten Herisau übergab ihnen der Kommandant BUSA, Brigadier Heinz Huber, die Diplome in einem feierlichen Rahmen. Mit der Brevetierung werden die Berufsunteroffiziere gleichzeitig in den Dienstgrad eines Adjutanten Unteroffiziers befördert. Der GAL 2009/2010 „Von Salis“ wurde von Chefadjutant Hans Follador geführt.

Schwierige und fordernde Aufgabe
Der 1619 in Chur geborene Johann Rudolf von Salis wäre sehr stolz gewesen, zu sehen, wie die 42 Adjutanten Anwärter in die Kirche Herisau einmarschierten. Der Schweizer Kommandant in französischen Diensten hätte sich über die Absolventen des Grundausbildungslehrgang, welcher seinen Name zwei Jahre lang getragen hat, gefreut. Die Absolventen, die an «ihrem Tag», wie der Kommandant der BUSA, Brigadier Heinz Huber, sagte, mit ihren Angehörigen ein wichtiges Ziel in ihrem Leben und ihrer Karriere erreichten, sind nun Berufsunteroffiziere der Schweizer Armee. Brigadier Huber forderte in seiner Ansprache die Diplomanden auf, ihr erlerntes Können nun in den Schulen, wo sie eingesetzt werden, umzusetzen, die gesammelte Erfahrungen als Mehrwert für das eigene Handeln und Entscheiden zu benützen und nicht zuletzt jederzeit vorbildlich und glaubwürdig aufzutreten. Moderne Vorgesetzte müssen sich nicht nur auf den eigenen Verstand stützen können, sondern auch Verständnis für die eigenen Mitarbeitenden aufbringen. Die schwierige und fordernde Aufgabe des Führers, Ausbildners und Erziehers könne man nur unter einer Bedingung meistern, nämlich, indem man hart mit sich selbst und in der Sache sei, ohne zu vergessen, dass es nicht der Zwang des Befehls, sondern die Macht der Persönlichkeit sei, die die Soldaten dazu bringe, wirklich und mit Willen einen Auftrag zu erfüllen.

Ein unersetzlicher Dienst
Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, zeigte die Faktoren auf, in denen sich die Organisationen Armee und Polizei ähneln - gleichzeitig aber auch unterscheiden. Das Zurückstellen der persönlichen Bedürfnisse zur Schaffung und Erhaltung der Sicherheit in unser Land ist das oberste Gebot beider Organisationen. Genau dieses gemeinsame Merkmal fordert die Vorgesetzten auf jeder Stufe zur Vertrauensbildung innerhalb der eigenen Organisation und gegenüber unser Bevölkerung heraus, weil nur derjenige, welcher das Vertrauen der Menschen hat, für deren Sicherheit sorgen kann.
Der Bischof des Bistums St. Gallen, seine Exzellenz Markus Büchel, betonte einmal mehr, dass in den heutigen, sich wandelnden Tagen, die Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft und sich, nach den Überlegungen, für eine Gemeinschaftsinstitution wie die Armee zu entscheiden, bemerkenswert ist. Die innere Bedeutung dieses «unersetzlichen Dienstes», wie der Bischof sagte, darf nie aus dem Augen verloren gehen, weil der Dienst, welchen diese 42 jungen Adjutanten angetreten haben, ein Dienst für unser wunderschönen Land, die Schweiz, ist und bleibt.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Zuletzt aktualisiert am: 14.12.2010
Verbandsabzeichen Höhere Kaderausbildung der Armee
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