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Schweizer Armee

ZS - Blick hinter die Kulisse bei der FS Einheit

25.05.2010

Mitglieder der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern besuchte den FLG I

Für die «Erfolgsstory Schweizer» sei eine Partnerschaft von Wirtschaft und Armee unerlässlich, sagte der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann in seinem Referat vor über 150 Mitglieder der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern. «Der Dialog zwischen der Wirtschaft und der Armee liegt mir wirklich am Herzen, denn die Arbeitgeber sind die wichtigsten Partner für unsere Armee, erklärte der Chef der Armee und zeichnete mit seinen Worten ein klares Bild: «Ohne ihre Unterstützung keine Kader und damit keine Milizarmee.»

«Führen heisst entscheiden»
Der Anlass unter dem Titel: «Blick hinter die Kulissen der Führungsschule Einheit» wurde durch Dr. Adrian Haas, Direktor Handels- und Industrieverein des Kantons Bern eröffnet und moderiert. Oberst i Gst Daniel Escher, Kommandant der FS Einheit gab in seiner Präsentation der Führungsschule Einheit unmissverständlich zum Ausdruck, was er hohe Anforderungen an die jungen Menschen stelle, die ihre Führungsausbildung an der FS Einheit absolvierten. «Führen heisst nicht verwalten, führen heisst entscheiden», sagte Oberst i Gst Escher in seiner Präsentation und bezog sich unter anderem auf ein Zitat von Nicolas Hayek. Ein Chef müsse nicht nur Ideen haben und Konzepte ausarbeiten, sondern auch Menschen bewegen.

Vorteile der Führungsausbildung
Die Podiumsdiskussion leitete Dr. Hans Ulrich Pestalozzi vom IVE Institute for Value-Based Enterprise. Seinen Fragen stellten sich Korpskommandant André Blattmann, Nationalrat Adrian Amstutz, der Geschäftsführer Bernhard Kohler, der Jungunternehmer Reto Wettstein, und ein FLG-Absolvent Oberleutnant Zimmermann. Auf die Frage, welche persönlichen Vorteile der junge Oberleutnant in seiner Führungsausbildung erkenne, nannte er das Beherrschen von Führungsprozessen und Führungstätigkeiten als entscheidende Voraussetzungen für gezieltes und lösungsorientiertes Handeln. In der militärischen Führungsausbildung lerne er diese Prozesse systematisch anzuwenden. Er sei in der Lage, unter grossem Zeitdruck Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, Problemstellungen zu visualisieren, Varianten zu erarbeiten und zu beurteilen sowie ihre Lösungsvorschläge überzeugend zu präsentieren.

Nach der theoretischen Einführung in die Übung SICURO durch Oberst i Gst Escher begaben sich die Gäste in die Schulungsräume des Führungslehrgangs und konnten direkt an der Befehlsausgabe teilnehmen.
Bei der Veranstaltung mit der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern kam einmal mehr zum Ausdruck, dass vom substanziellen Transfer der militärischen Führungsfähigkeiten einerseits die militärischen Kader selber und auch ihre Arbeitgeber profitieren.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Zuletzt aktualisiert am: 06.07.2010
Verbandsabzeichen Höhere Kaderausbildung der Armee
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