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Schweizer Armee

MILAK - Hohe Zustimmung zur Notwendigkeit der Armee

01.07.2009

Unterschiedliche Meinung zum Umfang und Ausgestaltung der Armee

Am 1. Juli ist die Studie „Sicherheit 2009“ erschienen, welche jährlich von der Militärakademie an der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik der ETH Zürich durchgeführt wird. Diese repräsentative Umfrage zur aussen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Meinungsbildung zeigt eine hohe Akzeptanz der Armee in der Bevölkerung. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahr tieferen Vertrauens in die Armee beurteilen die Befragten die Effektivität der Armee in den meisten Bereichen als gut.

Wie die Studie „Sicherheit 2009“ zeigt, erfreut sich die Armee in der Schweiz einer hohen Akzeptanz: 75% der Befragten, und damit signifikant mehr als im Vorjahr, halten die Armee für notwendig. Zum ersten Mal seit Messbeginn meint auch eine relative Mehrheit (45%), dass für die Verteidigung gerade genug ausgegeben wird und nicht zu viel. Das Vertrauen in die Armee ist innert Jahresfrist allerdings stärker gesunken als dies bei anderen Institutionen, wie z.B. die Polizei oder die Parteien, der Fall war. Bezüglich der Rekrutierungsform besteht in der Bevölkerung keine einheitliche Meinung: 52% der SchweizerInnen sprechen sich für eine Milizarmee aus, 42% ziehen eine Berufsarmee der Milizarmee vor.

Dieses Jahr wurde erstmals nach den Gründen, die für oder gegen die Armee sprechen, gefragt. ArmeebefürworterInnen sehen die Notwendigkeit in der Generierung von Sicherheit im Innern und gegen aussen, wobei die Befragten in erster Linie spontan an die Katastrophenhilfe, Assistenzeinsätze sowie an die Landesverteidigung denken. GegnerInnen begründen ihre Haltung primär mit nicht wahrgenommener oder geringer militärischer Bedrohung bei gleichzeitiger Dringlichkeit anderer, gesellschaftlicher Probleme. Zudem hegen Befragte, welche die Armee nicht für notwendig halten, Zweifel an der Schlagkraft der Armee.

Die hohe Akzeptanz der Armee zeigt sich ferner in der Beurteilung der Effektivität: Ausrüstung, Ausbildung, Einsatzbereitschaft und Führung werden mehrheitlich als gut wahrgenommen, die Motivation der Soldaten allerdings eher als ungenügend. Beinahe jede Zweite bzw. jeder Zweite bezeichnet das Militär als «notwendiges Übel». Die gesellschaftliche Bedeutung des Militärs ist aber nicht zu unterschätzen: Vier von zehn SchweizerInnen weisen der Armee eine zentrale Rolle zu, und 77% meinen, sie sei in der Bevölkerung akzeptiert.

Interessenten weiterer und detaillierter Resultate können die Studie online hier Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.  abrufen oder dies beziehen bei:

ETH Zürich
Forschungsstelle für Sicherheitspolitik
ETH-Zentrum / SEI
CH-8092 Zürich
Tel.: ++41 (0) 44 632 40 25
Fax: ++41 (0) 44 632 19 41
E-Mail: postmaster@sipo.gess.ethz.ch


Adresse für Rückfragen:
Tibor Szvircsev Tresch, tibor.szvircsev@vtg.admin.ch, 044 739 82 32
Silvia Würmli, silvia.wuermli@vtg.admin.ch, 044 739 82 72

 

Für Fragen zu dieser Seite: Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Zuletzt aktualisiert am: 01.07.2009
Verbandsabzeichen Höhere Kaderausbildung der Armee
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