Mit dem Ende des Aktivdienstes 1945 hatten sich die Übermittlungsdienste in allen Truppengattungen etabliert, ohne dass eine zentrale Führung existierte. Formell wurde die Übermittlung zur Genie gezählt.
Es dauerte fünf Jahre, bis der damalige Waffenchef der Genie beim Bundesrat beantragte, die Abteilung für Genie zu reorganisieren und wegen der enorm gewachsenen Bedeutung der Telekommunikation eine neue, selbständige Abteilung für Übermittlungstruppen (AUEM) zu gründen. Dies erfolgte am 1. Januar 1951, die AUEM entstand mit 28 Beamten.
Diese Organisation hatte bis Ende 1978 Bestand. Bis dahin war sie auf 300 Personen angewachsen, einschliesslich der Berufsoffiziere. Die Miliztruppen umfassten rund 30‘000 Übermittler. 1979, im Rahmen einer Neuorganisation der Bundesverwaltung, wurde die AUEM zum Bundesamt für Übermittlung (BAUEM) erhoben.
Mit der Reorganisation EMD 95 wurde das BAUEM als Untergruppe Führungsunterstützung (UG FU) in den neuen Generalstab integriert, wobei die Truppe und der Ausbildungsbereich mit den Instruktoren und die Administration als wesentliche Teile ausgegliedert wurden. Der Personalbestand sank auf unter 150 Personen. Im Zuge der Reorganisation der Informatik in der Bundesverwaltung, unter dem Titel NOVE IT, wurde die damalige Abteilung Telematik Landesregierung / Armee (früher Truppe und Einsatz) im September 2000 in die neu gegründete Direktion für Informatik (DIK) verschoben.
Mit Planungsbeginn der Armee XXI wurde dem Antrag des Chefs UG FU stattgegeben, eine umfassende Führungsunterstützung für das VBS zu schaffen. Damit war der Weg frei für die Führungsunterstützungsbasis (FUB), welche auf den 1. Januar 2005 operationell wurde. Sie umfasst alles was das BAUEM seinerzeit beinhaltete - ohne Schulen / Lehrverband der Führungsunterstützungstruppen. Gleichzeitig wurde die DIK VBS und mit ihr die Informatik-Leistungserbringung zugunsten des ganzen Departementes VBS in die Führungsunterstützungsbasis (FUB) integriert.

