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Schweizer Armee

Der Armeeseelsorger

Die Seelsorge in der Armee - Bereitschaft der Kirche zur tätigen Solidarität mit den Angehörigen der Armee

Jedes Jahr leistet eine beachtliche Anzahl Männer im wehrpflichtigen Alter - und freiwillig auch Frauen - Militärdienst.
Weil die überwiegende Mehrheit der Dienstleistenden einer der beiden grossen Landeskirchen der Schweiz angehört, nehmen diese die Verantwortung wahr, Pfarrer und Theologen (Pfarrerinnen und Theologinnen) für die seelsorgerliche Betreuung der Angehörigen der Armee zur Verfügung zu stellen.

 

Abzeichen  der Seelsorge in der Armee
Damit kommen die Kirchen ihrem Auftrag nach, den Menschen gerade dort nahe zu sein, wo die Welt am weltlichsten ist. Mittels der Armeeseelsorge stehen sie insbesondere denjenigen Menschen zur Seite, welche unter erschwerten Bedingungen da im Einsatz sind, wo es in dieser von Ungerechtigkeit, Gewalt, Chaos und Zerstörung bedrohten Welt zu schützen, zu retten und zu helfen gilt.

Die sicherheitspolitischen Ziele der Schweizerischen Eidgenossenschaft werden heute wie folgt umschrieben: Friede in Freiheit und Unabhängigkeit, Wahrung der Handlungsfähigkeit, Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen, Behauptung des Staatsgebietes, Beitrag an die internationale Stabilität, vornehmlich in Europa. Dabei gilt als Grundsatz für die Sicherheitspolitik: Sicherheit durch Kooperation. Demzufolge fallen der Armee besondere Aufgaben zu in den Bereichen: Friedensförderung und Krisenbewältigung, Kriegsverhinderung und Verteidigung sowie Existenzsicherung. In diesem Rahmen leistet der Feldprediger seinen Militärdienst als Milizoffizier und als von seiner Kirche beauftragter Spezialseelsorger.

 

Armeeseelsorger stehen auch im Ausland im Einsatz (Segnungsfeier eines Rückschubkonvois bei den Swisscoy in Kosovo)

Für Fragen zu dieser Seite: Personelles der Armee (FGG 1)
Zuletzt aktualisiert am: 10.11.2011
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