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Schweizer Armee

Medieninformationen

04.04.2008
Rund 150 Mitglieder von BPW Switzerland, der schweizweit grössten Organisation für berufstätige Kader-Frauen, haben sich heute auf dem Waffenplatz Thun getroffen. Sie folgten einer Einladung des Chefs der Armee, Korpskommandant Roland Nef, um Aufträge und Leistungen der Schweizer Armee in Theorie und Praxis näher kennen zu lernen. Der Anlass ist eine von verschiedenen Massnahmen von Korpskommandant Nef zur Intensivierung des Dialogs der Armee mit wichtigen Anspruchsgruppen aus der Schweizer Gesellschaft.

Ungewohntes Bild auf dem Waffenplatz Thun: Wo üblicherweise Soldatinnen und Soldaten ihr militärisches Handwerk erlernen, liessen sich heute 140 Mitglieder von BPW Switzerland (Business & Professional Women; www.bpw.ch), Frauen in verantwortungsvollen Funktionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, einen Überblick über die Aufträge und Tätigkeitsgebiete der Schweizer Armee geben. "Frauen sind mehrfach von der Tätigkeit der Armee tangiert", so Korpskommandant Nef, "haben aber kaum die Möglichkeit, sich einen vertieften Eindruck von ihr zu verschaffen". Um diese Wissenslücke zu schliessen, hat der Chef der Armee zum Dialog eingeladen.

Im Zentrum des Anlasses standen ein Referat von Korpskommandant Nef, ein praktischer Einblick in die Ausbildung und den Betrieb einer Panzer Schule sowie eine Podiumsdiskussion.

Ziel des Chefs der Armee ist es nicht, "die BPW-Mitglieder zu glühenden Anhängerinnen der Armee zu machen".  Ihm geht es darum, wichtigen Anspruchsgruppen aus der Schweizer Gesellschaft Plattformen für den Dialog mit der Armee anzubieten. Ein Dialog, der Nef zufolge in der Umbruchphase zur Armee XXI etwas vernachlässigt wurde. "Ich bin bereit, die Debatte über unsere Milizarmee immer wieder zu führen. Nicht Spannungen gefährden die Schweizer Armee, sondern Indifferenz und Gleichgültigkeit." 

"Die Armee produziert Sicherheit für Männer und Frauen. Zudem passt sie sich den Veränderungen der Gesellschaft an": Sanja Ronga, Präsidentin von BPW Switzerland, schätzt die Einladung des Chefs der Armee.  "Unser Wissen über die Armee", so Sanja Ronga weiter, "ist oft nur gering. Als Stimmbürgerinnen sind wir von der Armee und ihren Aufträgen aber genauso betroffen wie Männer." Hinzu kommen Sanja Ronga zufolge die indirekten Berührungspunkte von Frauen zur Armee als Ehepartnerin, Chefin oder Mutter. Korpskommandant Nef wird den Dialog auch zu Politik, Wirtschaft und Milizorganisationen, aber auch zur jüngeren und älteren Generation aufnehmen und systematisch pflegen.

Adresse für Rückfragen:
Felix Endrich
Armeesprecher
031 323 21 15
Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Verteidigung
Zuletzt aktualisiert am: 29.04.2011
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