Ab dem dritten Schulstart im laufenden Jahr, konkret per 29. Oktober 2012 stehen Schulen und Kursen verschiedene Medien für die Präventionsarbeit zur Verfügung.
Die ursprüngliche Kampagne der bfu «Fit für die Strasse?» wurde auf die Bedürfnisse der Armee angepasst, ohne aber das grundsätzliche Layout zu verändern. Synergien werden so genutzt und durch den Wiedererkennungswert (Zivil / Armee) die Nachhaltigkeit der Präventionskampagne sichergestellt.
Wussten Sie…?
Dass schon wenig Alkohol Ihre Reaktionsfähigkeit vermindert und das Unfallrisiko erhöht und Stress, Müdigkeit, Krankheiten, Drogen oder Medikamente die Wirkung zum Teil massiv verstärken können? Alkohol kann nicht nur im Bereich militärischer Strassenverkehr gravierende Konsequenzen haben, sondern auch zu Fehlverhalten beim Wachtdienst oder zu Stürzen im Ausgang führen. Restalkohol bei Arbeitsbeginn (nach Ausgang oder Urlaub) birgt Risiken, ist kein Kavaliersdelikt und zieht gemäss Militärstrafgesetz MStG, Art. 80, Sanktionen nach sich.
Nulltoleranz oder ist ein Glas OK?
In den nächsten Jahren werden die Angehörigen der Armee mit dieser Kampagne aufgefordert, bei ihren Aktivitäten während des Dienstbetriebes und in der Freizeit, die Reglemente, Sicherheitsvorschriften und Anweisungen ihrer Vorgesetzten strikte einzuhalten und die Präventionsmassnahmen zu berücksichtigen.
Für militärische Fahrzeugführer gilt Nulltoleranz! Sechs Stunden vor der Fahrt und während dieser ist der Konsum von Alkohol verboten. Ansonsten wird darauf hingewiesen, dass ein normales Glas Bier oder ein Glas Wein im Ausgang oder Urlaub OK sind, das Zweite könnte aber bereits zu viel sein…
Präventionsmittel
Plakate, Flyer, verschiedene Streuartikel sowie Werbefolien an den Fahrschulkombinationen werden Kader und Mannschaft immer wieder an die Gefahren des Alkoholkonsums erinnern. Die Kampagne soll alle ansprechen und erreichen, dass Einsicht und Vorsicht, sowie Selbst- und Mitverantwortung den Stellenwert erhalten, der ihnen zusteht. Die Bestrebungen von Kommandanten und Kader werden damit unterstützt. Auch verstärkte präventive Einsätze der militärischen Polizeiorgane zielen darauf hin, die Sicherheit der Angehörigen in der Armee zu gewährleisten und das Unfallrisiko zu senken.

